Nachbarschaftsgarten Albert-Schweitzer-Quartier
Pflanztag im Nachbarschaftsgarten
21. April 2026 // Heute ist Pflanztag. Ackercoachin Andrea hat eine Auswahl an zarten Gemüsesetzlingen, eine Tüte vorgekeimter Pflanzkartoffeln sowie ein paar kleine Erdbeerpflanzen mitgebracht. Bevor es mit dem eigentlichen Pflanzen losgeht, werden in den Hochbeeten noch ein paar Säcke frische Gartenerde verteilt.
Für die Rote Bete braucht es einiges an Fingerspitzengefühl, um die winzigen Pflänzchen nicht unter der frischen Gartenerde zu begraben. Auch der Fenchel ist eine Diva im Hochbeet. Damit sich die leckeren Knollen bilden können, sollten die Pflanzenlöcher auf keinen Fall zu tief sein, verrät die Ackercoachin und zeigt wie es geht. Salat und Kohlrabi sind deutlich robuster. Zwischen den Fenchel- und Salatpflanzen ist noch Platz für eine Reihe Radieschen. Für die Pflanzkartoffeln ziehen die Gärtner im nächsten Hochbeet mit Hacken und Rechen eine tiefe Furche. Die bereits keimenden Knollen werden mit einer guten Handbreit Abstand in die Furche gelegt und dann mit etwas Boden locker abgedeckt. „Wenn die grünen Triebe etwa fünfzehn Zentimeter aus dem Boden schauen, müssen sie fast vollständig mit Erde bedeckt werden, sodass nur noch die Triebspitzen herausschauen“, erklärt Ackercoachin Andrea. Dieses sogenannte Anhäufeln wird nach drei bis vier Wochen mindestens noch einmal wiederholt. Über der Reihe Pflanzkartoffeln sollte schließlich ein ordentlicher Damm entstehen, unter dem sich dann hoffentlich viele Knollen bilden. Im Erdbeerbeet am Rutschen-Spielplatz wird zuletzt noch das reichlich sprießende Unkraut gezupft und ein paar Erdbeersetzlinge werden gepflanzt.




























