2001

Cohnsches Viertel: Solarhaus an der Nauener Straße.

QUARTIERSENTWICKLUNG COHNSCHES VIERTEL. Im August ist Grundsteinlegung für die Torhäuser an der Nauener Straße. Für 4,1 Millionen Mark errichtet die HWB 20 senioren- und zwei familiengerechte Wohnungen sowie eine Gewerbeeinheit.

Höhepunkt des Jahres ist die feierliche Inbetriebnahme des Solarhauses am 10. Oktober. Die Landesregierung verleiht der HWB für die Modernisierung des ersten Bauabschnitts des Cohnschen Viertels und den Neubau des Solarhauses den Brandenburgischen Bauherrenpreis 2001 „Attraktives Wohnen in der Stadt“.

SCHAFFUNG VON WOHNEIGENTUM. Das ehemalige Altenheim an der Blumenstraße wird einer Komplettsanierung unterzogen. Große Balkone werden an- und das Dachgeschoss ausgebaut. Die entstandenen Wohnungen werden im Rahmen des Altschuldenhilfegesetzes an Hennigsdorfer Bürger verkauft.

2002

STADTENTWICKLUNG IN NIEDER NEUENDORF. Mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro ist der Markt am Anger das größte Bauvorhaben des Jahres. Im historischen Dorfkern von Nieder Neuendorf entwickelt die HWB auf dem Grundriss eines Dreiseitenhofes ein Ensemble aus Wohn- und Geschäftshäusern und Supermarkt. Am 10. April setzen Bürgermeister Andreas Schulz und HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke den ersten Spatenstich für das neue Zentrum von Nieder Neuendorf.

SENIORENWOHNEN. Im Cohnschen Viertel drehen sich die Kräne. Vis-à-vis der im Frühjahr an die Mieter übergebenen Torhäuser entsteht ein weiteres Seniorenwohnhaus mit 20 Wohnungen.

MODERNISIERUNG. Die Häuserzeile Jägerstraße 2-8 wird für rund 1,3 Millionen Euro umgebaut und modernisiert. Zwölf großzügig geschnittene Wohnungen mit Balkon oder direktem Zugang zu einem Mietergarten entstehen.

Auf dem Grundriss eines Dreiseitenhofes entwickelt die HWB im historischen Dorfkern das neue Zentrum von Nieder Neuendorf.

2003

NEUES LEBEN IM ALTEN DORFKERN. Am 10. Juli 2003, Punkt acht Uhr hat in Nieder Neuendorf die supermarktlose Zeit ein Ende und im historischen Dorfkern zieht wieder Leben ein. Nach nur 15 Monaten Bauzeit übergibt die HWB das neue Ortsteilzentrum Markt am Anger an die Mieter. In drei Neubauten und zwei sanierten Bestandsgebäuden sind insgesamt 1734 Quadratmeter Gewerbe- und Bürofläche sowie neun moderne Wohnungen entstanden.

BESSER TRENNEN. Start des Probebetriebs der Zwickauer Müllschleuse. Das System erlaubt eine verbrauchsabhängige Erfassung und Abrechnung der Müllentsorgungskosten und setzt so Anreize für eine bessere Mülltrennung und Müllvermeidung und sorgt für mehr Gerechtigkeit bei der Betriebskostenabrechnung.

2004

SANIERUNGSMARATHON GEHT AUF DIE ZIELGERADE. Anfang April fällt im Cohnschen Viertel der Startschuss für die Sanierung des Eckhauses Falkenstraße/An der Wildbahn, dem letzten noch völlig unsanierten Wohnhaus im Bestand der HWB.

QUARTIER D. Im Sommer beginnen im Cohnschen Viertel die Bauarbeiten für das Quartier D. Auf einer großen Freifläche im Zentrum des Wohngebiets sollen 30 weitere Seniorenwohnungen und zwölf Reihenhäuser zur Miete entstehen. Die Finanzierung des auf 3,5 Millionen Euro veranschlagten Bauvorhabens hat die HWB ohne Fördermittel auf die Beine gestellt. Bereits Anfang Dezember wird über dem entstehenden Quartier D die Richtkrone aufgezogen.

TEST BESTANDEN. Die Zwickauer Müllschleuse hat sich im Probebetrieb bewährt: Innerhalb weniger Wochen ist das Restmüllaufkommen um 70 Prozent gesunken. Seit Anfang des Jahres arbeitet das Erfassungssystem im Regelbetrieb.

Auf einer großen Freifläche im Zentrum des Cohnschen Viertels entsteht das Quartier D.

2005

Bürgermeister Andreas Schulz (li.), Bildhauerin Marguerite Blume-Cárdenas und HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke bei der Einweihung von Quartier D.

FINALE IM COHNSCHEN VIERTEL. Am 1. August feiert die HWB mit einem bunten Mieterfest die Einweihung von Quartier D und den Abschluss der im Sommer 2000 in Angriff genommenen Modernisierung und Weiterentwicklung des Cohnschen Viertels.

ERINNERUNG. Die Bildhauerin Marguerite Blume-Cárdenas hat im Innenhof vom Quartier D mit ihrer Skulptur David und Goliath einen ästhetischen und geschichtlichen Fixpunkt gesetzt. Die Sandstein-Skulptur erinnert an die Familie Cohn, deren Namen das Wohngebiet heute trägt. Die mit der Hennigsdorfer Geschichte verbundene jüdische Familie wurde in den Jahren der Naziherrschaft fast vollständig ausgelöscht.

2006

MEHR NACHBARSCHAFT. Die HWB unterstützt die Gründung des ersten interkulturellen Nachbarschaftstreffs im Albert-Schweitzer-Quartier und stellt den Initiatoren Räume mietfrei zur Verfügung.

BITTE EINSTEIGEN. Zur besseren Anbindung des Wohngebietes Nord an das Stadtzentrum wird die OVG-Buslinie 809 bis nach Nord verlängert. Die HWB beteiligt sich an der Finanzierung der Busverbindung.

VORHANG AUF FÜR YOMO. Die HWB unterstützt die Musikschule Hennigsdorf finanziell bei der Inszenierung des Musicals Yomo.

Gründung des interkulturellen Nachbarschaftstreffs im Albert-Schweitzer-Quartier.

2007

Ein neuer Aufzug hinter einem Baugerüst.

Aufzugsnachrüstung im Wohngebiet Nord – Rigaer Straße 20.

BEQUEMER NACH OBEN. Als einer der ersten Antragsteller erhält die HWB Mittel aus dem neu aufgelegten Landesförderprogramm zum nachträglichen Einbau von Aufzügen. Im Wohngebiet Nord werden sechs Aufgänge mit insgesamt 108 Wohnungen mit Aufzügen nachgerüstet.

EFFIZIENTER HEIZEN. Anfang des Jahres schließt die HWB den Austausch der klassischen Heizkostenverteiler und Wasserzähler durch moderne elektronische Geräte mit integriertem Funkmodul ab. Das Unternehmen gehört damit zu den Vorreitern bei der flächendeckenden Einführung dieser zukunftsfähigen und mieterfreundlichen Technologie. Die elektronischen Heizkostenverteiler eröffnen neue Möglichkeiten zur Optimierung der Heizungsanlagen und zur Verbesserung der Energieeffizienz des Wohnungsbestandes. Die HWB erprobt in mehreren Wohnhäusern ein neu entwickeltes Steuerungssystem zur Feinjustierung der Heizungsanlage. Die ersten Testergebnisse sind vielversprechend: Der Heizenergieverbrauch ist um fünf bis elf Prozent gesunken.

2008

NOCH MEHR AUFZÜGE. Das Programm zur Nachrüstung von Bestandswohnungen mit Aufzügen geht in die nächste Runde. Acht Aufzüge werden im Wohngebiet Nord und an der Kirchstraße installiert. Weitere 100 Wohnungen haben damit einen barrierefreien beziehungsweise barrierearmen Zugang.

VORBILDLICHES ABFALLMANAGEMENT. Als erstes brandenburgisches Wohnungsunternehmen erhält die HWB einen Müllpass. Dieses Zertifikat attestiert dem Unternehmen ein vorbildliches Abfallmanagement, von dem sowohl die Mieter als auch die Umwelt profitieren. Seit Einführung der Zwickauer Müllschleuse im Jahr 2003 und einer verbrauchsabhängigen Abrechnung der Entsorgungskosten ist die Restmüllmenge um rund 70 Prozent gesunken.

Aufzugsnachrüstung im Wohngebiet Nord – Fontanesiedlung.

Müllpass für vorbildliches Abfallmanagement.

Aufzugsnachrüstung im Wohngebiet Nord – Fontanesiedlung.

Müllpass für vorbildliches Abfallmanagement.

2009

Energieverbrauch runter – Wohnqualität rauf. Im Cohnschen Viertel investiert die HWB rund 1,7 Millionen Euro in Wärmedämmung und zusätzliche Balkone.

WÄRMEDÄMMUNG UND NEUE BALKONE. Im Cohnschen Viertel wird wieder gebaut. Die Fassade von zehn Wohnblöcke an der Nauener, Hirsch- und Fasanenstraße wird ganz oder teilweise gedämmt und 62 Wohnungen erhalten einen großen Balkon.

ONLINE 2.0. Die neue Internetpräsenz der HWB geht online.

2010

WOHNEN MIT QUALITÄTSSIEGEL. Der Verband der Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen (BBU) verleiht im April dem Quartier D im Cohnschen Viertel das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“. Mit seinem Qualitätssiegel würdigt der BBU Bauprojekte, die beispielhaft zur Aufwertung brandenburgischer Innenstädte beitragen.

WÄRMEDÄMMUNG UND BALKONE. Der Wohnblock Hirschstraße 17/19 im Cohnschen Viertel wird wärmegedämmt und zwölf Wohnungen des Hauses erhalten einen großen Balkon.

LET’S ROCK. Die HWB unterstützt als Hauptsponsor den ersten Hennigsdorfer Bandwettbewerb „Rockin’*Oberhavel“.

BBU-Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“ für das Quartier D im Cohnschen Viertel.