Ausgezeichnet. Stadtsportverband und HWB ehren Hennigsdorfer Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025

Ausgezeichnet. Sportlerin des Jahres Zoé Dierig, Kerstin Helmecke (Ehrenamtspreis) und Gitte Hengmith als Vertretung für Mario Hel­mecke (Ehrenamtspreis), Lucas Hilgenfeld und Mert Cinar von der 3. Herren-Mannschaft des FC 98 sowie Trainer des Jahres Wesselin Russev (v.l.n.r.)

Hennigsdorf, 28. November 2025. Der Stadtsportverband und die HWB haben die Hennigsdorfer Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 gekürt.

Gewinnerin der Kategorie Sportlerin/Sportler des Jahres ist Zoé Dierig vom SV Stahl Hennigsdorf. Die 14-jährige Triathletin hat sich mit dem Gewinn von drei Landesmeistertiteln sowie des Nachwuchs-Cups des Brandenburgischen Triathlon Bundes für die Wahl nachdrücklich empfohlen.

Der Titel Mannschaft des Jahres geht an die 3. Herren-Mannschaft des FC 98 Hennigsdorf. Das Fußballteam hat sich in der Saison 2024/25 mit einer makellosen Bilanz von 20 Siegen aus 20 Spielen den Meistertitel in der 1. Kreisklasse West erspielt.

Zum Trainer des Jahres hat die Jury Wesselin Russev von der Abteilung Ringen des SV Stahl Hennigsdorf gewählt. Er habe die lange Ringtradition des Vereins wieder aufleben lassen und verstehe es mit viel Herzblut und pädagogischem Geschick junge Menschen für den Sport zu begeistern und schaffe es immer wieder, neue Talente zu gewinnen und zu fördern, begründet sein Verein die Nominierung.

Mit dem Ehrenamtspreis „Vereinsleben“ werden Kerstin und Mario Helmecke für ihren langjährigen und unermüdlichen Einsatz im und für den Behinderten Sportverein Oberhavel geehrt. Mit großem Engagement haben sie den Verein geprägt und auch durch schwierige Zeiten gelotst.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Sportlerwahl 2025 wurden am 27. November im Rahmen der erweiterten Vorstandssitzung des Stadtsportverbandes mit den Vertretern der Hennigsdorfer Sportvereine verkündet. Bei der Siegerehrung wurden ihnen Medaillen, Blumen und Preisgelder überreicht. Als Partner und Sponsor der Sportlerwahl stellte die HWB für die Sportlerin des Jahres, den Trainer des Jahres und die Gewinner des Ehrenamtspreises jeweils 200 Euro Preisgeld bereit. Die Mannschaft des Jahres konnte sich über 300 Euro Preisgeld vom Stadtsportverband freuen.

Für die jüngsten Nominierten, die U8-Leichtathletikgruppe des SV Stahl, gab es bei der Preisverleihung eine Überraschung: Als Ansporn, weiter so fleißig zu trainieren, überreichte Verena Kebernik vom Stadtsportverband dem Übungsleiter der Gruppe, Christian Grochowski, einen Satz Medaillen und einen Gutschein für eine Burgerbraterei.

Ausgezeichnet. Sportlerin des Jahres Zoé Dierig, Kerstin Helmecke (Ehrenamtspreis) und Gitte Hengmith als Vertretung für Mario Hel­mecke (Ehrenamtspreis), Lucas Hilgenfeld und Mert Cinar von der 3. Herren-Mannschaft des FC 98 sowie Trainer des Jahres Wesselin Russev (v.l.n.r.)

Nominierungen für die Sportlerwahl 2025

Sportlerin/Sportler des Jahres

  • Theodor Caven | 1. Hennigsdorfer Ringerverein
  • Zoé Dierig | SV Stahl Hennigsdorf  | Abteilung Leichtathletik
  • Lyra Lederer | 1. Hennigsdorfer Ringerverein

Mannschaft des Jahres

  • 3. Herren-Mannschaft | FC 98 Hennigsdorf
  • Team der ehrenamtlichen Schwimmausbilder | DLRG OG Hennigsdorf
  • U-17 Ringerinnen | 1. Hennigsdorfer Ringerverein
  • U8 Leichtathletik-Mannschaft | SV Stahl Hennigsdorf | Abteilung Leichtathletik

Trainerin/Trainer des Jahres

  • Tarik Aydin | FC 98 Hennigsdorf
  • Christian Grochowski | SV Stahl Hennigsdorf | Abteilung Leichtathletik
  • Celestine Meschke | DLRG OG Hennigsdorf
  • Kay Meißner | DLRG OG Hennigsdorf
  • Wesselin Russev | SV Stahl Hennigsdorf | Abteilung Ringen

Ehrenamtspreis „Vereinsleben“

  • Kerstin und Mario Helmecke | Behinderten Sportverein Oberhavel

Nominierungen für die Sportlerwahl 2025

Sportlerin/Sportler des Jahres

  • Theodor Caven | 1. Hennigsdorfer Ringerverein
  • Zoé Dierig | SV Stahl Hennigsdorf  | Abteilung Leichtathletik
  • Lyra Lederer | 1. Hennigsdorfer Ringerverein

Mannschaft des Jahres

  • 3. Herren-Mannschaft | FC 98 Hennigsdorf
  • Team der ehrenamtlichen Schwimmausbilder | DLRG OG Hennigsdorf
  • U-17 Ringerinnen | 1. Hennigsdorfer Ringerverein
  • U8 Leichtathletik-Mannschaft | SV Stahl Hennigsdorf | Abteilung Leichtathletik

Trainerin/Trainer des Jahres

  • Tarik Aydin | FC 98 Hennigsdorf
  • Christian Grochowski | SV Stahl Hennigsdorf | Abteilung Leichtathletik
  • Celestine Meschke | DLRG OG Hennigsdorf
  • Kay Meißner | DLRG OG Hennigsdorf
  • Wesselin Russev | SV Stahl Hennigsdorf | Abteilung Ringen

Ehrenamtspreis „Vereinsleben“

  • Kerstin und Mario Helmecke | Behinderten Sportverein Oberhavel

Sportlerin des Jahres

Zoé Dierig  | SV Stahl Hennigsdorf  | Abteilung Leichtathletik

Sportlerin des Jahres Zoé Dierig mit Laudatorin Nadine Karolczak von der HWB (links) sowie Ramona Magdanz und Norman Brennert vom Stadtsportverband.

Sportlerin des Jahres Zoé Dierig mit Laudatorin Nadine Karolczak von der HWB (links) sowie Ramona Magdanz und Norman Brennert vom Stadtsportverband.

Die Triathletin Zoé Dierig vom SV Stahl Hennigsdorf hat im Jahr 2025 Außergewöhnliches geleistet. Erst zu Beginn dieses Jahres hat die 14-Jährige mit gezieltem und strukturiertem Triathlon-Training begonnen – und dennoch gelang ihr, was selbst erfahrenen Athletinnen selten gelingt. Sie hat gleich drei Landesmeistertitel gewonnen: im Crosstriathlon, im Triathlon und im Crosslauf. Und auch beim Nachwuchs-Cup des Brandenburgischen Triathlon Bundes hieß die Siegerin Zoé Dierig.

Diese Erfolgsserie ist Ausdruck ihrer Disziplin, ihres Talents und ihrer bemerkenswerten mentalen Stärke. Die junge Athletin geht ihren Weg mit Konsequenz, Klarheit und Leidenschaft. Sie trainiert fokussiert, arbeitet stetig an ihrer Technik und zeigt dabei eine Reife, die weit über ihr Alter hinausgeht.

Ein besonderer Meilenstein in ihrer noch jungen Triathlon-Karriere ist die Einladung zur Kadersichtung des Brandenburgischen Triathlon Bundes.

Mannschaft des Jahres

3. Herren-Mannschaft | FC 98 Hennigsdorf

Lucas Hilgenfeld ( 2.v.r.), Trainer der 3. Herren-Mannschaft des FC 98, links daneben Kapitän Mert Cinar, Laudator Sven Schürer (2.v.l.) sowie Ramona Magdanz und Norman Brennert vom Stadtsportverband.

Die 3. Herren-Mannschaft hat in der Saison 2024/2025 eine bemerkenswerte Leistung vollbracht. Mit der makellosen Bilanz von 20 Siegen aus 20 Spielen hat das Team sich unangefochten den Meistertitel der 1. Kreisklasse West gesichert.

Unter der engagierten und fachkundigen Leitung der Trainer Lucas Hilgenfeld und Jonathan Barabas hat die Mannschaft sich zu einer spielstarken, taktisch klugen und mental geschlossenen Einheit entwickelt.

Mit einer beeindruckenden Tordifferenz von 119:18 dominierte das Team nicht nur sportlich, sondern überzeugte auch durch Fairness, Teamgeist und Leidenschaft.

Die herausragenden Leistungen der Torjäger Tom Bismark (20 Tore), Kevin Wachholz (19 Tore) und Oliver Hinze (17 Tore) verdienen besondere Anerkennung. Ihre Offensivstärke trug maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft bei. Der Schlüssel zum Erfolg war jedoch die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder einzelne Spieler leistete seinen Beitrag zu dieser für das Team einzigartigen Saison.

Lucas Hilgenfeld ( 2.v.r.), Trainer der 3. Herren-Mannschaft des FC 98, links daneben Kapitän Mert Cinar, Laudator Sven Schürer (2.v.l.) sowie Ramona Magdanz und Norman Brennert vom Stadtsportverband.

Trainer des Jahres

Wesselin Russev | SV Stahl Hennigsdorf | Abteilung Ringen

Trainer des Jahres Wesselin Russev mit seinen Trainerkollegen Tarik Aydin (l.) vom FC 98 und Christian Grochowski (r.) vom SV Stahl.

Trainer des Jahres Wesselin Russev mit seinen Trainerkollegen Tarik Aydin (l.) vom FC 98 und Christian Grochowski (r.) vom SV Stahl.

Ringen ist in Hennigsdorf ein Sport mit großer Tradition und langer Geschichte. Gemeinsam mit anderen engagierten Sportlern setzte Wesselin Russev sich dafür ein, dass das Ringen in Hennigsdorf auch nach der Wende eine Zukunft bekam.

Im Jahr 2016 kehrte Wesselin Russev zu seinem alten Verein Stahl zurück. Mit viel persönlichem Engagement und großer Ausdauer hat er die Abteilung Ringen zu neuem Leben erweckt. Seitdem steht er nahezu täglich auf der Ringermatte – als Trainer, Motivator und Vorbild für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mit viel Herzblut und pädagogischem Geschick begeistert er junge Menschen für den Sport, wirbt aktiv in Schulen und bei Lehrkräften für das Ringen und schafft es immer wieder, neue Talente zu gewinnen und zu fördern.

Sein Engagement geht weit über das reine Training hinaus: Durch seinen beharrlichen Einsatz hat er erreicht, dass diese „Randsportart mit Tradition” wieder einen festen Platz im öffentlichen Leben von Hennigsdorf einnimmt. Dank seines Einsatzes kann der Verein heute erneut Sportlerinnen und Sportler an Olympiastützpunkte delegieren.

Wesselin Russev verkörpert, was ehrenamtliches Engagement im besten Sinne bedeutet: Er verbindet sportliche Kompetenz mit sozialem Verantwortungsbewusstsein, fördert den Gemeinschaftssinn und gibt Kindern und Jugendlichen ein sportliches Zuhause.

Ehrenamtspreis »Vereinsleben«

Kerstin und Mario Helmecke | Behinderten Sportverein Oberhavel

Ramona Magdanz vom Stadtsportverband (l.) mit Ehrenamtspreisträgerin Kerstin Helmecke und Gitte Hengmith (r.). Die künftige Vorsitzende des Behinderten Sportvereins hat den zweiten Gewinner des Ehrenamtspreises, Mario Helmecke, bei der Preisverleihung vertreten. 

Kerstin und Mario Helmecke gehören zweifellos zu den prägenden Persönlichkeiten und Aktivposten des Behinderten Sportverein Oberhavel. Ohne ihre Ideen, ohne den Einsatz von Kerstin Helmecke als Übungsleiterin und das langjährige Engagement der beiden im Vereinsvorstand wäre der Behindertensport in Oberhavel und das Vereinsleben sicherlich um einiges ärmer. Wann immer Übungsleiter fehlten, war auf Kerstin Helmecke verlass. Ohne sie gäbe es weder die Senioren Cheerleader-Gruppe „Oldie Cats“ noch die Rollstuhl-Tanzgruppe. Auch in unruhigen und stürmischen Zeiten haben Kerstin und Mario Helmecke Verantwortung für den Verein übernommen und ihn erfolgreich durch Krisen gelotst. Mehrfach haben sie Anlauf genommen, die Vorstandsarbeit in neue Hände zu übergeben. Doch die Suche nach Nachfolgern war nicht einfach. Die Fußstapfen, die die beiden nach ihrem Abschied aus dem Vorstand des Vereins Anfang des kommenden Jahres hinterlassen werden, sind groß.

Ramona Magdanz vom Stadtsportverband (l.) mit Ehrenamtspreisträgerin Kerstin Helmecke und Gitte Hengmith (r.). Die künftige Vorsitzende des Behinderten Sportvereins hat den zweiten Gewinner des Ehrenamtspreises, Mario Helmecke, bei der Preisverleihung vertreten.