Einwohnerbefragung: Wie lebt es sich in Stadtteil Nord?

Im Auftrag der Stadt Hennigsdorf führt das StadtBüro Hunger im Dezember 2021 eine Einwohnerbefragung im Stadtteil Nord durch. Alle rund 2500 Haushalte des Untersuchungsgebietes zwischen Marwitzer Straße, Friedrich-Wolf-Straße und Bahntrasse erhalten einen Fragebogen und sind eingeladen, sich an der Befragung zu beteiligen.

Neben einer Einschätzung der Wohn- und Lebensbedingungen im Quartier und der Meinung zu zukünftigen Veränderungen werden mit dem Fragebogen soziodemografische Daten erhoben.

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung sollen in das geplante Quartiersentwicklungskonzept, das bis Ende 2022 erarbeitet wird, einfließen und als Grundlage für weitere Bürgerbeteiligungsverfahren dienen.

Der Einwohnerbefragung bieten den Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils eine erste Gelegenheit, bei der zukünftigen Gestaltung und Entwicklung ihres Wohngebietes mitzureden und gehört zu werden.

Die ausgefüllten Fragebögen können bis zum 17. Dezember 2021 abgegeben werden. Dafür stehen zwei Briefkästen im Wohngebiet Nord bereit:

  • am PuR-Nachbarschaftstreff in der Rigaer Straße 28 und
  • am Hauswartbüro der WGH in der Hradeker Straße 9a

Der Fragebogen kann auch online ausgefüllt und abgegeben werden. Ein QR-Code auf dem Fragebogen führt auf die entsprechende Internetseite.

Die Befragung erfolgt anonym. Der Fragebogen ist so aufgebaut, dass keine Rückschlüsse auf die Identität des ausfüllenden Haushalts möglich sind.

Stadtteil im Fokus. Marwitzer Straße, Friedrich-Wolf-Straße und Bahntrasse umgrenzen das Untersuchungsgebiet. 

Quartiersentwicklungskonzept für Nord

Die Stadtverwaltung Hennigsdorf hat im September das StadtBüro Hunger (Berlin und Lübeck) und das Oranienburger Ingenieurbüro Börjes mit der Erarbeitung eines Quartiersentwicklungskonzeptes für den Stadtteil Nord beauftragt. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, den beiden großen Vermietern WGH und HWB, den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und den Bewohner:innen des Stadtteils soll ein zukunftsfähiges Leitbild für den Stadtteil entwickelt werden.

Voraussichtlich im Sommer 2022 soll ein erster Entwurf vorgestellt und mit Bewohner:innen, Politik und Stadtverwaltung diskutiert werden.