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Zuschuss für Aufzüge

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HWB hat Fördermittel für die Nachrüstung von Wohngebäuden mit Aufzügen beantragt

Wohnungsanpassung an die individuelle Lebenssituation älterer Mieter kann immer nur ein Mix verschiedener Maßnahmen sein. Ein Teil der Maßnahmen trägt der Mieter selbst, andere zahlt die Pflegekasse. Größere bauliche Veränderungen
und An passungen sind in erster Linie Aufgabe des Vermieters, also der HWB. Zu solchen einschneidenden Baumaßnahmen zählt auch die Nachrüstung der Wohnhäuser mit Aufzügen.

Sehr viele HWB-Mieter würden so eine Maßnahme begrüßen, das haben verschiedene Befragungen in der Vergangenheit immer wieder gezeigt. Das Problem ist nur, dass sich der Einbau eines Aufzuges bislang nur über erhebliche
Mietsteigerungen finanzieren lässt.

An diesem Punkt soll ein neu aufgelegtes Förderprogramm des Landes Abhilfe leisten. Es bezuschusst den Einbau von Aufzügen in Wohnhäusern. Wir brauchen mehr generationengerechten Wohnraum,“ benennt der brandenburgische Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) die Ziele des Förderprogramms.

In diesem Jahr ist der Fördertopf mit sechs Millionen Euro gefüllt. Bis 2013 will das Land insgesamt rund 36 Millionen Euro zu Verfügung stellen. Diese Summe
reicht aus, um zirka 6000 Wohnungen mit Aufzügen nachzurüsten und weitestgehend barrierefrei zu machen.

Gefördert werden der Aufzug selbst und die Schaffung der barrierefreien Erreichbarkeit der Wohnung. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der Baukosten, höchstens jedoch 6000 Euro je Wohnung.

Dank dieses Förderprogramms lassen sich die Kosten für die Eigentümer und damit auch für die Mieter in einem verträglichen Rahmen halten. „Ganz ohne finanzielle Mehrbelastungen für die Mieter“, erklärt HWB-Geschäftsführer Holger
Schaffranke, „lässt sich so eine umfangreiche Modernisierungsmaßnahme aber
auf keinen Fall realisieren“.

Zudem kommen nur jene Häuser für eine Förderung in Betracht, die den strengen Förderkriterien in allen Punkten genügen. Außerdem ist es in der Regel nicht mit dem Anbau eines Aufzuges getan. Um den geforderten barrierefreien Wohnungszugang zu gewährleisten, sind zumeist erhebliche bauliche Eingriffe in das Treppenhaus erforderlich.

Die HWB hat noch vor dem offiziellen Start des Förderprogramms Anträge für Wohnblöcke in den Bereichen Mitte und Nord gestellt. Wir hoffen sehr, dass wir
bei der Vergabe der Fördermittel berücksichtigt werden“, sagt Holger Schaffranke. Allerdings lägen bereits Anträge für rund 1500 Wohnungen vor, dämpft er den Optimismus. Denn die für das laufende Jahr eingeplanten Fördermittel reichen lediglich für 1000 Wohnungen.

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