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Wohngebiet Albert-Schweitzer-Straße – Mieter engagieren sich für ihr Quartier. HWB unterstützt Mieterinitiative

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Der Anfang ist gemacht. Die Mieterinitiatve Albert-Schweitzer-Straße, Jennifer Burczyk von der Stadt und Vertreter der HWB haben erste Aktionen für die Verbesserung des Quartiers angeschoben.  Spielplatz, Treppenhäuser und Sperrmüll – das sind nach Meinung einer Gruppe engagierter Bewohnerinnen und Bewohner die drei großen Baustellen des Quartiers Albert-Schweitzer-Straße. Gemeinsam mit Studierenden der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und Jennifer Burczyk vom Fachbereich Soziales der Stadt haben sie ihre Wünsche formuliert und überlegt, wie sich diese realisieren lassen. „Wir begrüßen die Initiative der Mieter sehr“, erklärt HWB-Mitarbeiter Jörg Ramb, „auch wir sehen Handlungsbedarf im Quartier. Wenn wir die Probleme gemeinsam angehen, sehe ich gute Chancen, dass wir dauerhafte und nachhaltige Verbesserungen erreichen können.“ Die Ende Juli von der HWB präsentierten Pläne für die Neugestaltung des Spielplatzes fanden breite Zustimmung bei der Mieterinitiative. Bis zu den Herbstferien wird der Spielplatz neue Schaukeln, eine Rutsche, ein Karussell und eine Wippe bekommen – alles aus Metal und sehr durabel. „Alles in allem investieren wir 17.500 Euro“, erklärt Jörg Ramb. Damit die Kinder auch lange Freude an den Geräten haben, haben sich die Aktivisten der Mieterintiative bereit erklärt, darauf zu achten, dass pfleglich mit den Geräten umgegangen wird. Auch der Vorschlag, dass die Kinder eigene Spielplatzregeln formulieren könnten, wurde positiv aufgenommen. „Wenn Kinder und Eltern sich für ihren Spielplatz verantwortlich fühlen, haben wir beste Voraussetzungen dafür, dass die Geräte lange halten und dass weder Müll noch Scherben den Kinder den Spielspaß verderben“, ist Jörg Ramb optimistisch.
Für die Renovierung der Treppenflure wurden auch bereits erste konkrete Absprachen getroffen. In fünf Aufgängen wollen Mieterinnen und Mieter selbst zu Pinsel und Farbe greifen. Bis Ende des Jahres sollen die ersten Treppenhäuser einen frischen Anstrich haben, sind sich alle in der Runde einig. Die Mieterinitiative klärt, welche Farben die Wände bekommen sollen und die HWB kümmert sich um fachliche Beratung und Unterstützung durch Malerfirmen. „Wenn die ersten Treppenhäuser gemalert sind, finden sich bestimmt noch mehr Leute aus dem Quartier, die die Selbst-Maler-Aktion der Mieterinitiative unterstützen“, meint Jörg Ramb. 
Am schwierigsten ist die Lösung des Dauerproblems Sperrmüll. Binnen kürzester Zeit nachdem die AWU den Sperrmüll abgeholt hat, türmt sich auf dem Parkplatz ein neuer Berg. „Sollte der Sperrmüllplatz nicht ganz verschwinden, in anderen Quartieren klappt das doch auch“, fragt Jennifer Burczyk. Im Prinzip ja, stimmen ihr die Mitglieder der Mieterinitiative zu, gleichzeitig haben sie aber die Befürchtung, dass dann der Sperrmüll überall rum liegen werde. „Der von den Mietern vorgeschlagene Zaun um den Sperrmüllplatz ist leider nicht machbar“, erklärt Jörg Ramb. Die AWU holt den Sperrmüll nur dann kostenlos ab, wenn sie von allen Seiten frei an den Müll herankommt. „Wir werden mit der AWU aber über einen möglichen Alternativstandort sprechen“, verspricht Jörg Ramb. Die beste Lösung wäre es aber, keinen Sperrmüll abzustellen.

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