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Wärmecontracting beendet

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Die Mieter der Aktivistensiedlung und des Cohnschen Viertels rechnen ab 2008 ihre Heizkosten mit der HWB ab

Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung werden zum Jahresende die direkten Wärmelieferverträge zwischen den Stadtwerken Hennigsdorf und den rund 600 HWB-Haushalten des Cohnschen Viertels und der Aktivistensiedlung gelöst. Ab Januar 2008 begleichen diese Haushalte ihre Kosten für Heizung und
Warmwasser im Rahmen der Betriebskostenabrechnung.

Für die betroffenen Haushalte bringt die Umstellung eine deutliche finanzielle Entlastung, da die Kosten für die Heizungsanlage künftig nicht mehr Bestandteil der Heizkostenabrechnung sein werden.

Bislang zahlten die Mieter der beiden Quartiere für Heizung und Warmwasser im Schnitt 2 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche monatlich. Die neuen Vorauszahlungen ab Januar 2008 belaufen sich nur noch auf 1,60 Euro. Nach der ersten Abrechnungsperiode wird die HWB die Vorauszahlungen dem individuellen
Verbrauch der einzelnen Haushalte anpassen.

Im Zuge dieser Umstellung wird die HWB die von den Stadtwerken finanzierten
Heizungsanlagen in den Häusern für rund 1 Million Euro erwerben. „Wir werden diese Investition aber nicht wie allgemein üblich auf die Grundmiete umlegen“, versichert HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke. Durch diese mieterfreundliche Regelung gewinnt die HWB Spielraum für die energetische
Optimierung der Gebäude. Investitionen in eine bessere Wärmedämmung können auf die Miete umgelegt werden, ohne dass es unterm Strich zu einer Mehrbelastung der Mieter kommt: Den Kosten für die energetische Modernisierung stehen Einsparungen durch die Beendigung des Contractings und durch einen geringeren Heizenergieverbrauch Dank besserer Wärmedämmung auf der Habenseite entgegen.

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