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Spieglein, Spieglein...

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Seit einigen Tagen hat Hennigsdorf einen neuen Mietspiegel. Vor allem kleinere
Wohnungen sind teurer geworden. HWB-Mieten liegen
aber nach wie vor in sehr vielen Fällen unter dem stadtweiten Durchschnitt
 

Einfach, schnell und zuverlässig informiert der neue Mietspiegel über das in Hennigsdorf derzeit übliche Mietniveau (siehe Mietspiegeltabelle Seite 2). Für Vermieter und Mieter ist der Mietspiegel ein wichtiges und anerkanntes Hilfsmittel auf dem Weg zu einem fairen Interessenausgleich. In vielen Fällen trägt ein Mietspiegel dazu bei, Mietstreitigkeiten zu ver­hindern oder einvernehmlich beizulegen. Er bietet Mietern wie Vermietern ein hohes Maß an Sicherheit und Verbindlichkeit.

Der aktuelle Mietspiegel wurde wie schon seine Vorgänger von dem in Hamburg ansässigen Institut F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH erarbeitet und von den an der Erstellung des Mietspiegels beteiligten Interessenvertretern der Mieter und Vermieter anerkannt.

Basis des Zahlenwerks ist eine Umfrage unter Mietern und Vermietern. Dabei wurde die Miethöhe von 830 repräsentativ ausgewählten Wohnungen zum Stichtag 1. Oktober 2009 erfasst und statistisch ausgewertet.

Bei einem Vergleich der aktuellen Zahlen mit denen des Mietspiegels von 2006 wird deutlich, dass der Hennigsdorfer Wohnungsmarkt sich in den letzten Jahren uneinheitlich entwickelt hat: In einigen Bereichen sind die Mieten deutlich gestiegen, in anderen gesunken. Vor allem kleine Wohnungen sind im Vergleich zur letzten Erhebung teurer geworden, große Neubauwohnungen hingegen günstiger. Außerdem hat die Datenauswertung ergeben, dass in Nieder Neuendorf teilweise deutlich höhere Mieten gezahlt werden als im übrigen Hennigsdorf. Dieser signifikante Lageunterschied findet im aktuellen Mietspiegel erstmals Berücksichtigung.

Der mittlerweile sehr hohe Ausstattungs- und Sanierungsgrad des Hennigsdorfer Wohnungsbestandes findet im neuen Mietspiegel eben­falls seinen Niederschlag. Wohnungen mit einem Ausstattungsstandard geringer als „gut“ sind in Hennigsdorf so selten geworden, dass die entsprechenden Zeilen in der Mietspiegeltabelle nicht mehr enthalten sind.

Ein Blick in das aktuelle Zahlenwerk belegt auch, dass die große Mehrheit der HWB-Mieter nach wie vor zu sehr günstigen Konditionen wohnt. Die Miethöhe von über 90 Prozent der HWB-Wohnungen liegt unter den im Mietspiegel genannten Durchschnittswerten. „An dieser Grundaussage ändert auch die von uns seit Anfang des Jahres für Teile unseres Wohnungsbestandes vorgenommene Anpassung der Miethöhe nichts“, erklärt HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke. „HWB-Wohnungen sind und bleiben im Vergleich zu anderen Anbietern preiswert.“

Um diesem hohen Anspruch gerecht werden zu können, muss die HWB auf wirtschaftlich gesunden Füßen stehen. Und daher ist es auch für ein kommunales Wohnungsunternehmen wie die HWB unerlässlich, die Mieteinnahmen den steigenden Kosten anzupassen. „Der Mietspiegel ist dabei natürlich das Maß der Dinge“, versichert Holger Schaffranke. „Auch in Zukunft werden wir das schwierige Thema Mietanpassungen mit viel Augenmaß angehen. Aber nur so gewinnen wir den Spielraum für die notwendigen Investitionen in die Wohnqualität.“ Zum Beispiel für die weitere energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes. Wovon auch die Mieter durch sinkende oder zumindest stabile Nebenkosten in gewissem Umfang profitieren. J 

Die komplette Mietspiegelbroschüre mit Erläuterungen finden Sie als Download unter www.hennigsdorf.de - Menüpunkt „Wohnen“

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