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Sehen, Hören, Mitmachen

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Der von Musikschule, Stadtklubhaus und HWB veranstaltete „Tag der offenen Tür“ war ein voller Erfolg

Drohend standen dunkle Regenwolken über dem Stadtklubhaus. Mehr als ein kleiner Schauer wurde aber nicht daraus. Die magischen Klänge der Trommelgruppen Bon-Con und Akwaaba und ihrer Gäste aus dem westafrikanischen Ghana taten wohl ihre Wirkung. Die Wolken zogen weiter und überließen der Sonne, den kleinen und großen Künstlern und deren Publikum das Feld.

Aber nicht nur das Wetter spielte beim traditionellen „Tag der offenen Tür“ im Stadtklubhaus mit. Die erstmals gemeinschaftlich von Musikschule, Stadtklubhaus und den dort ansässigen Vereinen sowie der HWB organisierte Veranstaltung verdient rundherum das Prädikat „sehr gelungen“. Mehr als 200 Leute haben am Erfolg dieses Tages mitgewirkt. Selbst den Kuchen für diesen Nachmittag hatten Vereinsmitglieder und HWB-Mitarbeiterinnen selbst gebacken.

Vier Stunden präsentierten Musikschüler, das Tanzteam „Kesse Sohle“, das Blasorchester Hennigsdorf, der Kammerchor „Leo Wistuba“ und viele andere auf der Freilichtbühne und dem Rondell im grünen Hof des Stadtklubhauses, auf der Podiumsbühne im Vestibül und im großen Saal einen Querschnitt durch ihr Repertoire. Und das, was sie dem Publikum boten, konnte sich wahrlich sehen und hören lassen.

Die Akteure auf den Bühnen wollten ihre Gäste aber nicht nur gut unterhalten und zum Mitsummen oder rhythmischen Fuß wippen inspirieren, sie wollten auch für sich und ihr Haus die Werbetrommel rühren und den einen und anderen mit der eigenen Begeisterung anstecken. Deshalb hatten die Organisatoren vor allem für den potenziellen Nachwuchs eine Menge Mitmach-Möglichkeiten auf
die Beine gestellt. In den Unterrichtsräumen halfen Musikschullehrer bei den ersten zaghaften Versuchen mit Geige, Akkordeon oder Posaune und im großen Saal konnten sie ihre Kreativität mit Pinsel und Farbe ungebändigt entfalten.

Vielleicht stehen ja einige von ihnen im nächsten Jahr schon mit auf der Bühne. Denn die Gemeinschaftsaktion soll auf jeden Fall Tradition werden, darin sind sich alle Beteiligten einig.

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