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Schleuse frei!

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Müllschleusen seit 1. Januar im Regelbetrieb

Nach erfolgreichem Abschluss des Probebetriebes arbeiten die Müllschleusen seit Jahresbeginn im Regelbetrieb. Damit steht der verbrauchsabhängigen Erfassung und Abrechnung der Müllgebühren für das laufende Jahr nichts mehr im Wege.

Nach anfänglichem Unmut einiger Mieter über weiter gewordene Wege zu ihrem Müllplatz und Umstellungen bei der Entsorgung sperriger Gegenstände ist für die große Mehrzahl der HWB-Haushalte die Benutzung von Transponderkarte und Müllschleuse längst Routine geworden.

„Auch der Einsatz des Müllsortierers hat sich bewährt“, erklärt Gerhard Dombrowski, er ist bei der HWB für das Projekt Müllschleuse verantwortlich. Dienstags bis Sonnabends ist der Müllsortierer unterwegs und sorgt für Ordnung und Sauberkeit an den Müllplätzen. Beseitigt den dort illegal abgestellten Müll, kontrolliert die ordnungsgemäße Befüllung der blauen und gelben Wertstofftonnen und sortiert bei Bedarf die „Fehlwürfe“ aus diesen Tonnen aus. „So halten wir die Zahl der vermüllten Wertstoffcontainer in einem vertretbaren Rahmen“, sagt Gerhard Dombrowski. Der Einsatz des Müllsortiers macht sich mehr als bezahlt.

Sorgen bereitet der HWB zur Zeit vor allem noch der Müllplatz Albert-Schweitzer-Straße. An diesem Standort wird noch sehr viel Müll einfach neben der Müllschleuse abgestellt oder in den Wertstoffcontainern entsorgt. „Wir nehmen diesen unbefriedigenden Zustand aber nicht hin“, betont Gerhard Dombrowski. Die HWB werde deshalb die Mieter, auf deren „Müllkonto“ keine Einwürfe in die Schleuse verbucht sind, gezielt ansprechen, um zu klären, wo und wie sie ihren Müll entsorgen. Bei Bedarf werden AWU-Mitarbeiter und der zuständige Hauswart den Mietern auch noch einmal die Funktionsweise der Müllschleuse erklären.

Auf jeden Fall wird es die HWB nicht akzeptieren, dass einige Mieter ihren Müll auf Kosten ihrer Mitbewohner illegal entsorgen.

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