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Samba unterm Weihnachtsbaum

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Der Kulturmarkt – Ein Fest wie Weihnachten in der Diesterweg-Oberschule bot den zahlreichen Gästen eine kulturell-kulinarische Weltreise

Der farbenprächtige Auftritt des Samba-Ensembles Furiosa aus Berlin war einer der Höhepunkte des Kulturmarktes

Polnischer Bigos, melancholische Lieder aus Afghanistan, Schmalzstullen Leipziger Art, brasilianische Sambarhythmen, orientalische Pizza oder deutscher HipHop – Pia und Pia, die beiden Schülerinnen der Diesterweg-Oberschule und Moderatorinnen des Kulturmarktes – Ein Fest wie Weihnachten hatten nicht zu viel versprochen. Der von der Diesterweg-Oberschule, dem Ausländerbeirat, der PuR und dem Aktionsbündnis lebendige Teilhabe organisierte interkulturelle Weihnachtsmarkt am letzten Novemberfreitag nahm seine Gäste mit auf eine kulturelle und kulinarische Weltreise.

Neben dem reich gedeckten „Kulturbuffet“ gab es für die jüngeren Gäste auch verschiedene Mitmachangebote. Sie konnten Buttons gestalten, sich ein kunstvolles Henna-Tattoo, wie es Bräute in Indien oder Marokko tragen, auf die Hand malen lassen oder einen indischen Sari anprobieren.

Dicht umlagert war der Tombola-Stand. Dank der Spenden der HWB und anderer Hennigsdorfer Firmen gab es viele heiß begehrte Preise zu gewinnen. Von den mehr als 700 kleinen grünen Losen blieb fast keines übrig. Mit den Tombolaeinnahmen wollen die Diesterweg-Schüler wie im letzten Jahr ein Hennigsdorfer Jugendprojekt unterstützen.

Schon deshalb wäre es toll, wenn sich auch im kommenden Jahr wieder so engagierte Organisatoren und Unterstützer finden, die den nächsten Kulturmarkt auf die Beine stellen – dann vielleicht mit noch mehr Gästen.

„Ein Fest wie Weihnachten“ wird seit 1998 vom Hennigsdorfer Ausländerbeirat organisiert. 2015 taten sich der Organisatoren mit dem Kulturmarkt der Diesterweg-Oberschule zusammen. Die Kooperation erwies sich als Erfolg. Rund 500 Gäste besuchten den 2015 den ersten „Kulturmarkt – Ein Fest wie Weihnachten“.

Teresa Lippold, im polnischen Danzig geboren, lebt seit 19 Jahren in Hennigsdorf. Schon seit 14 Jahren unterstützt sie „Ein Fest wie Weihnachten“ und serviert den Gästen das polnische Nationalgericht Bigos.

 

Sawhkat Azis aus Afghanistan hat ein traditionelle Suppe ihrer Heimat und Salat für die Gäste zubereitet. Mehr als 700 Lose wurden bei der Tombola verkauft. Der Erlös geht an ein Hennigsdorfer Jugendprojekt. Mehndi, die Kunst der ornamentalen Körperbemalung mit Henna soll ihren Ursprung in Persien haben und verbreitete sich von dort nach Indien, der Arabischen Halbinsel und Nordafrika. Gemeinwesenbeauftragte Kertin Gröbe probiert einen indischen Sari an.

 

 

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