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Raum für Kommunikation und Miteinander

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Bis Jahresende soll Hennigsdorf drei weitere Nachbarschaftstreffs bekommen

Ende letzten Jahres hatten die Stadtverordneten der Schaffung dreier zusätzlicher Nachbarschaftstreffs zugestimmt, um so das bislang auf das Stadtzentrum fokussierte Angebot auszuweiten. Nach dem Vorbild der Treffs im Quartier Albert-Schweitzer-Straße und in der Nauener Straße soll in Nieder Neuendorf und Hennigsdorf Nord jeweils ein Treff zum 1. September eröffnen. Ein dritter soll bis Anfang Dezember in Stolpe-Süd folgen. Organisation und personelle Betreuung der Einrichtungen liegen in den Händen der gemeinnützigen Projekt- und sozialen Regionalentwicklungsgesellschaft PuR. Die Räumlichkeiten stellt die HWB zur Verfügung.

„Die Nachbarschaftstreffs sollen eine Plattform für Kommunikation und das Miteinander bieten", umreißt Annette Koegst, Geschäftsführerin der PuR, das Konzept aus ihrem Haus. In dem vor drei Jahren in der Albert-Schweitzer-Straße von Mietern ins Leben gerufenen interkulturellen Nachbarschaftstreff klappt dies bereits sehr gut. Von dem Treff gehen viele positive Impulse auf das Quartier und seine Bewohner aus.

Der zweite Treff wurde im letzten Jahr in der Nauener Straße 13 eröffnet. Unter anderem dient er als „Zentrale" der im Aufbau befindlichen Freiwilligenagentur.

Der Treff in Hennigsdorf Nord wird für eine Übergangszeit in einer Drei-Raum-Wohnung in der Rigaer Straße 28 eingerichtet. Nach dem Umbau des Erdgeschosses des Seniorenwohnhauses Rigaer Straße 30/30a wird der Treff dorthin umziehen. Schwerpunkt in Nord soll die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sein. Denn Nord ist ein Viertel mit vielen jungen Bewohnern. Das Spektrum der angedachten Angebote für diese Zielgruppe ist groß: Von Ferienspielen über Hausaufgabenhilfe, der Einrichtung einer Spielzeugwerkstatt bis zur Gründung einer Zirkus-AG ist vieles möglich. Natürlich steht der Treff auch der älteren Generation für  eigene Aktivitäten offen. So soll es beispielsweise regelmäßig einen „Nachbarabend" geben.

In Nieder Neuendorf wird der Treff in die Räume über der Drogerie am „Markt am Anger" einziehen. Dort soll es nach den Vorstellungen der PuR in erster Linie um das Miteinander der Generationen und um kreative Arbeit gehen. Denkbar sind ein Keramikkurs, verschiedene Handarbeitsgruppen, eine Krabbelgruppe oder ein Frauentreff.

In Stolpe-Süd soll die schon länger leer stehende „Waldschänke" zum Nachbarschaftstreff umgenutzt werden. Nach dem Umbau soll die Arbeit Anfang Dezember starten. Aufbauend auf den bestehenden Aktivitäten im Ortsteil sind Angebote für alle Altersgruppen vorgesehen.

Alle drei neuen Treffs werden täglich geöffnet sein. Außerdem soll in jedem ein Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen. „Wir sind aber kein Internet-Café", erklärt Annette Koegst. „Wir wollen keinem gewerblichen Anbieter das Terrain streitig machen". Aus diesem Grund sind auch gewerbliche oder private Veranstaltungen oder Feiern in den Räumen ausgeschlossen.

Die von der PuR erarbeiteten Konzepte für die Profilierung und Nutzung der Nachbarschaftstreffs sind natürlich nicht in Stein gemeißelt. „Wir freuen uns über jeden Hinweis, über jede Idee von den Anwohnern und künftigen Nutzern", versichert Annette Koegst, „wir stellen Räume für Initiativen und Nachbarschaftsaktivitäten bereit".

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