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Projekte 2002

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Hinter die Bauplane geschaut – Das Jahr 2002 in Zahlen und Fakten

Mit dem Cohnschen Viertel hat die HWB das letzte große Teilstück ihres Sanierungsmarathons hinter sich gebracht. Zu tun gibt es aber trotzdem noch genug. In dieses Jahr investiert das Unternehmen gut sieben Millionen Euro in Sanierung und Neubau von Wohnungen und Gewerbeflächen.

Vor fast einem Jahr berichteten wir an gleicher Stelle, dass die HWB sich als Investor für das Ortsteilzentrum Nieder Neuendorf engagieren werde. Optimistisch hatte sie den Baubeginn für Oktober 2001 avisiert. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nachdem der Supermarkt-Betreiber kurz vor Vertragsunterzeichnung doch noch abgesprungen war, musste die HWB den Baustart erst einmal auf Eis legen. Es folgte eine Phase intensiver Gespräche und Verhandlungen mit potenziellen Marktbetreibern. Anfang März waren die Verträge mit der Netto-Supermarktkette dann unter Dach und Fach. Damit steht einem Baubeginn jetzt nichts mehr im Wege. Bis zur Einweihung des „Markt am Anger“ in etwa anderthalb Jahren wird die HWB rund 3,3 Millionen Euro in die „Neue Mitte“ Nieder Neuendorfs investieren. Etwa zehn Prozent der Gesamtkosten steuert die Stadt Hennigsdorf als Gesellschafterdarlehen bei.

Insgesamt wird die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft im laufenden Jahr über sieben Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung von 47 Wohnungen und rund 1700 Quadratmetern Gewerbefläche stecken. Mit gut zwei Millionen Euro fließt ein Großteil der Investitionssumme in ein weiteres Wohnhaus für Senioren im Cohnschen Viertel. An Stelle des Garagenkomplexes an der Bergstraße errichtet die HWB einen Neubau mit 20 1,5- und Zwei-Zimmer- Wohnungen.

Die Bergstraße wird die HWB in diesem Jahr auch noch in anderer Hinsicht beschäftigen. Zur Zeit gleicht der Abschnitt zwischen Nauener Straße und An der Wildbahn einer Buckelpiste, die sich nach jedem Regenguss in eine Seenlandschaft mit gefährlichen Untiefen verwandelt. Die schlechten Zeiten für Schuhe und Stoßdämpfer haben bald ein Ende. In diesem Jahr lässt die Stadt den fraglichen Bereich komplett sanieren. Als Projektträger übernimmt die HWB dabei die Planung und Leitung des Straßenausbaus. Für den gut 100 Meter langen Straßenabschnitt hat die Stadtkämmerin 313 000 Euro veranschlagt.

Nur ein paar Minuten von der Bergstraße entfernt befindet sich ein weiterer aktueller Investitionsschwerpunkt der HWB. Seit Januar 2002 entkernen Handwerker vier Aufgänge der Jägerstraße. Der Umbau der 16 kleinen in zwölf moderne Wohneinheiten kostet rund 1,3 Millionen Euro.

Anders als in der Jägerstraße hat die Wohnungsbaugesellschaft in der Seilerstraße 10 noch nicht mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Nach Abschluss der Baumaßnahme stehen voraussichtlich sechs Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus zur Verfügung. Für die Modernisierung der Seilerstraße 10 hat die HWB 560 000 Euro in ihrem Budget eingeplant.

Neben allen Neubau- und Modernisierungsvorhaben steht natürlich auch in diesem Jahr die Verwaltung und Bewirtschaftung aller 3600 Bestands- und fremdverwalteten Wohnungen im Sinne und Interesse der Mieter ganz oben auf der Agenda der HWB.

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