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Neues Jahr – neue Schwerpunkte

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Neben Neubau und Sanierung rücken die Pflege des Wohnungsbestandes und die weitere Verbesserung der Wohnqualität in den Fokus der HWB

Gleich zwei Mal hat die HWB in diesem Jahr Grund zu feiern. Die im letzten Jahr in Angriff genommenen großen Bauvorhaben – das Ortsteilzentrum Nieder Neuendorf und das zweite Seniorenwohnhaus im Cohnschen Viertel – stehen vor ihrer Fertigstellung. Wenn alles planmäßig läuft, können die Nieder Neuendorfer ab Juli in ihrem neuen Supermarkt einkaufen und die künftigen Bewohner des Seniorenwohnhauses an der Bergstraße sollten sich den 1. Juni als Einzugstermin vormerken.

Neben der termingerechten Übergabe dieser beiden Projekte genießt die Innenhofbebauung im Quartier D des Cohnschen Viertels größte Priorität in diesem Jahr. Bis zum Herbst will die Wohnungsbaugesellschaft die Planungen für ein weiteres Seniorenwohnhaus und die elf familienfreundliche Reihenhäuser abschließen und einen Bauantrag bei der Stadt stellen.

Noch unter Vorbehalt steht die seit längerem von der HWB geplante Sanierung des Wohnhauses Seilerstraße 10. Voraussetzung für den auf Mitte April terminierten Baustart ist die Freigabe der Städtebau-Fördermittel durch das Land Brandenburg.

Standen die zurückliegenden Jahre vor allem im Zeichen großer Modernisierungs- und Neubauvorhaben, verschiebt sich der Fokus der HWB mehr und mehr in Richtung Bestandspflege, Aufwertung des Wohnumfeldes und Verbesserung der Wohnqualität. So wird die HWB noch in diesem Jahr mit der Fassadenerneuerung der Blöcke an der Kirchstraße beginnen. Im kommenden Jahr steht die Neugestaltung der Außenanlagen im Postquartier an der Stauffenbergstraße auf dem Programm.

Arbeitsschwerpunkt in puncto Wohnqualität ist Hennigsdorf Nord. Als ersten Schritt hat die HWB eine Mieterbefragung für den April angesetzt. Die dabei von den Bewohnern zur Sprache gebrachten Vorschläge und Kritikpunkte werden in die Planungen der HWB mit einfließen.

Aber schon jetzt gibt es konkrete Projekte zur Verbesserung des Wohnumfeldes und der Wohnqualität in Nord: HWB, Stadt und WGH haben gemeinsam ein Gestaltungskonzept für das Quartier erarbeitet. Als vorrangige Ziele definiert das Konzept die Schaffung kleiner Stadtplätze als Kommunikationsorte, die Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer, die Um- und Neugestaltung öffentlicher Wege und Grünanlagen und die Schaffung zusätzlicher Pkw-Stellplätze. Den Plänen werden noch in diesem Jahr Taten folgen: Für den ersten Bauabschnitt stehen 60 000 beziehungsweise 250 000 Euro in den Haushalten der HWB und der Stadt bereit.

Die Attraktivität einer Wohnung oder eines Quartiers bemisst sich aber nicht nur an der Qualität des Umfeldes. Durch die schon heute hohen und sicherlich weiter steigenden Kosten für Heizung, Be- und Entwässerung oder Müllabfuhr gewinnen die Betriebskosten eine immer größere Bedeutung für die Wohnqualität. Deshalb ist die HWB bestrebt, diese Kosten zu begrenzen. Zum Beispiel durch die Einführung der „Zwickauer Müllschleuse“. Diese Müllschleuse ermöglicht eine verbrauchsabhängige und damit gerechtere Abrechnung der Müllgebühren. Das heißt: Jeder Haushalt zahlt nur noch für seinen Müll und hat es damit selbst in der Hand, durch konsequente Abfalltrennung und -vermeidung die Kosten zu senken.

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