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Neue Perspektiven für das Quartier Albert-Schweitzer-Straße entwickeln

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Bürgerbeteiligung. Auf der ersten Quartiersversammlung am 14. Dezember war die Meinung der Bewohner gefragt.

 

Das Quartier Albert-Schweitzer-Straße soll schöner und lebenswerter werden. Seit Mitte des Jahres arbeiten die Stadt und die complan Kommunalberatung Potsdam an einem Konzept zur Weiterentwicklung des Quartiers zwischen August-Burg-Straße, Berliner Straße, August-Conrad-Straße und Fabrikstraße. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohnern bestehende Defizite und Probleme des Quartiers zu identifizieren und einen Maßnahmenplan zu deren Beseitigung zu entwickeln. 

Das Quartier Albert-Schweitzer-Straße umfasst den Bereich zwischen der August-Burg-Straße, Berliner Straße, August-Conrad-Straße und Fabrikstraße inklusive der Seilerstraße sowie der Albert-Schweitzer-Straße.

 

Auf Grundlage des zu erarbeitenden Entwicklungskonzeptes strebt die Stadt die Aufnahme des Quartiers in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ an. Das Bund-Länder-Programm eröffnet der Kommune, Vermietern und im Quartier aktiven Organisationen die Möglichkeit, Fördergelder für konkrete Maßnahmen zur Entwicklung des Wohnumfeldes, der Wohnhäuser und der sozialen Infrastruktur zu beantragen.

 

Am 14. Dezember 2016 haben sich Bewohner des Quartiers Albert-Schweitzer-Straße, Vertreter der Stadt, der PuR, der HWB und der Complan zu einer ersten Quartiersversammlung in der Aula der Diesterweg-Oberschule getroffen, um im Dialog Stärken und Schwächen des Quartiers herauszuarbeiten.

 

Dabei haben sich folgende Schwerpunkte herauskristallisiert:

 

Bereich Wohnumfeld und Freiflächen

 

  • die Nähe des Quartiers zu den Havelauen wird positiv bewertet
  • herumliegender Müll, Sperrmüll und der Zustand der Grünflächen (vor allem im Bereich Albert-Schweitzer-Straße) werden negativ bewertet
  • ein Grillplatz fehlt
  • zusätzliche Wohnbebauung auf den Freiflächen/Brachflächen wird vorgeschlagen

 

 

Bereich Infrastruktur

 

  • das Angebot an Dienstleistungen, Nahversorgung (Penny) und Gastronomie an der Berliner Straße wird positiv bewertet
  • im Quartier fehlen öffentliche Treffpunkte für Schüler und Erwachsene
  • Verkehrslärm (Seilerstraße und Albert-Schweitzer-Straße) beeinträchtigt die Wohnqualität, es wurden verkehrsberuhigende Maßnahmen in diesen Straßen vorgeschlagen
  • ein nördlicher Zugang zum Bahnhof wäre eine Gewinn für das Quartier

 

 

Bereich Wohnen

 

  • der Müll und Sperrmüll (vor allem im Bereich Albert-Schweitzer-Straße) und daraus resultierend Geruchsbelästigungen werden als sehr negativ bewertet
  • die Straßenbeleuchtung (Seilerstraße – Hofseite und Albert-Schweitzer-Straße) ist nicht ausreichend, die unzureichenden Beleuchtung hat einen negativen Einfluss auf das subjektive Sicherheitsempfinden der Bewohner
  • hohe Mieterfluktuation (Albert-Schweitzer-Straße) – „man kennt seine Nachbarn nicht“ – erschweren die Entwicklung einer funktionierenden Nachbarschaft
  • Verständigungsschwierigkeiten (Sprachbarriere) behindern die Entwicklung einer funktionierenden Nachbarschaft

 

 

Für Anfang 2017 ist eine weitere Quartiersversammlung geplant.

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