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Die Auswirkungen des neuen Mietspiegels auf die Mieten bei der HWB

Der seit dem 1. Januar 2002 gültige neue Hennigsdorfer Mietspiegel liefert eine detaillierte – und entsprechend der Entwicklungen am Wohnungsmarkt – aktualisierte Aufstellung der im Hennigsdorfer Stadtgebiet ortsüblichen
Vergleichsmieten.

Eine Gegenüberstellung der Wohnungsmieten des gesamten HWB-Bestandes – mit Ausnahme von 300 Wohneinheiten in den so genannten „Wendebauten“ – mit den aktuellen Vergleichsmieten hat ergeben, dass der Quadratmeterpreis von rund 70 Prozent der untersuchten HWB-Wohnungen unter dem derzeitigen Mietspiegel-Niveau liegt.

Die Differenz zu den aktuellen Mietspiegel-Werten schwankt zwischen unter 0,50 Euro bis über 2,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Damit ergibt sich für die HWB prinzipiell ein großes Potenzial für Mieterhöhungen. Wie der Leiter der HWB-Hausverwaltung Jörg Ramb versichert, werde die HWB aber nur in solchen Fällen die Mieten anheben, wo es unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zwingend notwendig sei. Das theoretische Mieterhöhungspotenzial schöpft die Wohnungsbaugesellschaft damit aber nur in geringem Umfang aus. „Pauschale Mieterhöhungen haben wir nicht geplant“, erklärt der Leiter der HWB-Hausverwaltung. Vor allem soziale Erwägungen und die im Allgemeinen entspannte Situation auf dem Hennigsdorfer Wohnungsmarkt führten zu dieser Entscheidung.

Bei rund 250 Wohneinheiten in der Marwitzer Straße und 90 Einheiten in der Alsdorfer Straße wird die HWB in diesem Jahr die Mieten anheben. Der geplante Termin für die Mieterhöhung ist der 1. Juni beziehungsweise der 1. September 2002. „Aber auch bei den betroffenen 340 Wohnungen werden wir sehr moderat vorgehen“, garantiert Jörg Ramb. Die HWB werde den gesetzlich zulässigen Erhöhungsspielraum von 20 Prozent nicht ausschöpfen. Um durchschnittlich zehn Prozent werden die derzeitigen Mieten angehoben.

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