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Mehr Mobilität – neues Konzept für die Offene Jugendarbeit in Hennigsdorf

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Angebote der Offenen Jugendarbeit – ein Überblick

Im April hat das Hennigsdorfer Stadtparlament eine neue Konzeption für die Offene Jugendarbeit in der Stadt verabschiedet. Danach liegt künftig neben der stationären Arbeit in den beiden Jugendhäusern (Konradsberg und Nord) ein wesentlicher Schwerpunkt in der mobilen Jugendarbeit. Das heißt, dass Sozialarbeiter verstärkt auf Jugendliche an ihren Treffpunkten zugehen und mit ihnen gemeinsam – wenn sie es wünschen – über konkrete Angebote und Projekte sprechen und diese mit den Jugendlichen verwirklichen.

Hauptziel der mobilen Arbeit ist es, Jugendliche außerhalb der beiden Jugendhäuser zu erreichen, Cliquen zu betreuen, Einzelfallhilfe und Beratung anzubieten. Zur Zeit konzentriert sich die Arbeit der Sozialarbeiter auf die Erkundung der einzelnen Stadtteile und die Kontaktaufnahme mit Jugendgruppen an ihren Treffpunkten. Bei dieser Analyse kristallisieren sich vor allem Nieder Neuendorf und Nord als künftige Schwerpunkte der mobilen Jugendarbeit heraus.

Zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements und zur Sicherung der Betreuung in den beiden Jugendhäusern werden zur Zeit eine Reihe von Jugendlichen zu ehrenamtlichen Jugendleitern mit entsprechendem Abschluss (Jugendleiter Card - JuLei-Ca) ausgebildet. Diese Jugendlichen sollen zukünftig die Jugendtreffs mitverwalten und in Zeiten, zu denen die Sozialarbeiter im mobilen Einsatz sind, die Betreuung der Häuser gewährleisten.

Die Stadt Hennigsdorf erbringt jedes Jahr beträchtliche Leistungen für Kinder und
Jugendliche: als Betreiber der KiTas, als Schulträger, für die Instandhaltung der
Sport- und Spielplätze und die Förderung der Vereinslandschaft. Daneben finanziert die Stadt zu großen Teilen die Offene Jugendarbeit. Innerhalb der Verwaltung arbeitet ein Jugendbeauftragter. Er ist für die Koordination und Vernetzung der Angebote für Kinder und Jugendliche zuständig und bietet Jugendlichen und Eltern Beratung an. Für die Offene Jugendarbeit in den Jugendhäusern stehen neben acht hauptamtlichen Mitarbeitern eine Reihe von Zivildienstleistenden, ABM- und SAMKräften zur Verfügung.

Angebote für Jugendliche

  • 2 Jugendhäuser mit Aufenthaltsräumen, Billard, Kicker, Dart, etc. (Mo/Mi/Do 15 - 21 Uhr und Fr/Sa 15 - 23 Uhr geöffnet)
  • 1 Freizeitschiff (für Jugendfreizeiten)
  • Musikerinitiative (Übungsräume)
  • Werkstätten: Töpferei, Holz- und Metallbearbeitung, Großküche, Musik (Ton-Studio,Übungsräume und -geräte), Videotechnik und Pc’s
  • Notschlafwohnung für obdachlose Jugendliche und Jugendliche in besonderen Notsituationen
  • Möglichkeiten zur Ableistung gerichtlich verhängter Strafstunden
  • Skaterpark
  • Fun-Arena

Diese Angebote stehen grundsätzlich allen Jugendlichen zur Verfügung.

Außerdem gibt es noch den Jugendbeirat, in dem sich Jugendliche aus Schulen, Vereinen, Organisationen und als Einzelne organisiert haben. Hier können die Interessen der Jugendlichen benannt und neue Angebote geplant werden.

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