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Immer ein offenes Ohr

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Doris Ninow und Monika Kahlert helfen den Mietern der Seniorenwohnhäuser bei kleinen und größeren Problemen

Ein leises Klopfen, die Tür geht auf und Herr Okrent steht im Büro von Doris Ninow. Nach einem kurzen Gespräch ist der alte Herr wieder verschwunden. Er hätte sicherlich noch mehr zu erzählen gehabt, wäre die Hausbetreuerin allein in ihrem Büro gewesen.

Solche Gespräche gehören zur täglichen Arbeit von Frau Ninow. Oft sprechen die Mieter sie bei ihren Hausrundgängen an. „Manche der alten Menschen fühlen sich einsam“, erzählt die Hausbetreuerin, „sie wollen sich einfach nur ein wenig unterhalten.“ An Sprechzeiten sind sie dabei nicht gebunden.

„Ich habe schon sehr guten Kontakt zu den Bewohnern“, sagt die agile Mittfünfzigerin. Seit knapp drei Monaten arbeitet sie als Hausbetreuerin im Seniorenwohnhaus Rigaer Straße. Die Arbeit mit den alten Leuten mache ihr Spaß, erzählt die gelernte Kauffrau aus Hammer bei Liebenwalde. Jeden Tag sitzt sie gut zwei Stunden im Auto. Aber das Gefühl, dass sie bei den Leuten ankomme, ist Entschädigung für den langen Arbeitsweg. Sehr viele Bewohner der Rigaer Straße kennen ihre Hausbetreuerin schon persönlich.

Auch den meisten Mietern des Seniorenwohnhauses Berliner Straße ist das Gesicht ihrer neuen Hausbetreuerin bereits vertraut. „Das Geschäft floriert“, sagt die 57jährige Monika Kahlert. „Die Leute rufen an oder kommen im Büro vorbei“. Zu Anfang hätten viele Mieter sich nicht so recht getraut. „Sie dachten, dass sie für die angebotenen Dienstleistungen extra bezahlen müssen“, erzählt Frau Kahlert. Jetzt habe es sich aber rum gesprochen und die Mieter nehmen die neuen Serviceangebote ihrer Hausbetreuerin gern an.

Auf Wunsch begleitet Monika Kahlert sie zum Arzt oder erledigt Botengänge zur Post oder Apotheke. Aber auch bei scheinbar banalen Dingen erspart ihre Hilfe so manchen Ärger – und sei es nur die Kontrolle einer defekt geglaubten Waschmaschine. Statt einen Mechaniker zu rufen, steckte Frau Kahlert den Netzstecker wieder ein. Wichtig seien auch die Hausrundgänge, „so wissen die Bewohner, dass jemand da ist“, sagt die Hausbetreuerin, „und fühlen sich sicherer“.

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