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Heizungskontrolle

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Vernetzte Nachbarschaften

Beim Auto ist die Sache heute relativ einfach: Ein Bordcomputer sagt dem Fahrer, wieviel Kraftstoff er gerade verbraucht. Für die Heizung gibt es so eine Verbrauchsanzeige in Echtzeit nicht. Zwischen Verbrauch und jährlicher Heizkostenabrechnung liegen Monate.

Diese große Zeitspanne will die HWB im Rahmen des Forschungsprojektes „Vernetzte Nachbarschaften“ verkürzen und somit bessere Voraussetzungen für ein individuelles Energiemanagement schaffen. Ein in den Smart Living Manager (SLiM) integriertes virtuelles „Energiecockpit“ ermöglicht es den Nutzern, den individuellen Wärmeenergieverbrauch permanent zu kontrollieren und mit Daten auf Gebäudeebene abzugleichen.

Grundlage für die Bereitstellung dieser Daten sind die Funk-Heizkostenverteiler des Projektpartners Techem. Die an jedem Heizkörper montierten Geräte liefern per Funksignal die erfassten Verbrauchsdaten an einen Datensammler im Haus. Von dort gehen sie in das Techem-Rechenzentrum, wo sie ausgewertet und aufbereitet werden. In einem nächsten Schritt speist das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) diese Daten in die Quartiersplattform des Cohnschen Viertels ein. Über den SLiM können die Mieter das „Energiecockpit“ mit ihren individuellen Daten abrufen.

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