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Grundstein für 20 neue Wohnungen

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Ende Juni konnte die HWB die Grundsteinlegung für das Neubauprojekt Himbeerblock+ feiern. Seitdem sind die Häuser bereits ordentlich in die Höhe gewachsen. Ende des Jahres ist Richtfest

 Für die Nachwelt. Bevor Bürgermeister Andreas Schulz und HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke die Zeitkapsel in einem dafür ausgesparten Hohlraum in der Bodenplatte deponieren, befüllt HWB-Projektsteuerer Detlef Stilo die kupferne Röhre mit Bauplänen, Luftbildern von der Baustelle, dem aktuellen Generalanzeiger und einem Satz Euro-Münzen (Bild links). Zum Schluss betoniert Polier Frank Berge-Zahllmann die Zeitkapsel fachmännisch ein (Bild oben). Wer sie einmal bergen will, braucht schweres Gerät.

Ein bisschen merkwürdig ist es schon: Bevor ein neues Haus überhaupt steht, bereits an dessen Abriss zu denken. Oder wie sonst lässt sich die bei einer Grundsteinlegung im Fundament eingemauerte Zeitkapsel, in welcher der Bauherr Dokumente für die Nachwelt „konserviert“, erklären? Aber so will es nun einmal die Tradition, welche dem Bauwerk einen langen Bestand sichern und die künftigen Bewohner des Hauses schützen soll.

 

Die HWB ist bei ihrem Neubauprojekt Himbeerblock+ natürlich auch dieser guten Tradition ge­folgt. Gemeinsam mit den beteiligten Planern und ausführenden Baufirmen sowie zahlreichen Gästen haben HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke, Bürgermeister Andreas Schulz und der Polier der ausführenden Baufirma Schmohl und Sohn die mit Bauplänen, einer aktuellen Tageszeitung und einem Satz Euromünzen gefüllte Zeitkapsel in der Bodenplatte des Neubaus Forststraße 61 versenkt und damit den symbolischen Grundstein für 20 neue Wohnungen gelegt. 

„Wir sind stolz und froh, nach über zehn Jahren wieder eine Grundsteinlegung feiern zu können“, erklärt HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke. „Die steigende Nachfrage nach zeitgemäß ausgestattetem Wohnraum ist ein deutlicher Beleg dafür, dass Hennigsdorf von immer mehr Menschen als anziehender und lebenswerter Wohnort wahrgenommen wird.“ Mit ihrem jüngsten Neubauprojekt unterstützt die Wohnungsbaugesellschaft die positive Entwicklung der Stadt.

In den nächsten Monaten wird die HWB an der Feld- und an der Forststraße – als Erweiterung des in den 1920er Jahren errichteten u-förmigen Himbeerblocks – zwei viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 1½- bis 3-Raum-Wohnungen errichten und den künftig gemeinsam genutzten Hof nach Abschluss der Bauarbeiten komplett neu gestalten. Dabei wird der motorisierte Verkehr vollständig aus dem Innenbereich des Hofes an die Grundstücksgrenze verbannt. Dort sind neben den Standplätzen für die Müllcontainer elf Carports und 13 Pkw-Stellplätze geplant.

Anfang März haben die beteiligten Baufirmen mit der Beräumung und Erschließung des Grundstücks und den Gründungsarbeiten für die beiden Wohnhäuser begonnen. Mit der feierlichen Grundsteinlegung knapp vier Monate später wurde die nächste Bau­etappe in Angriff genommen. Bis Ende des Jahres sollen die beiden Rohbauten stehen. Voraussichtlich im Sommer 2017 können dann die 20 neuen Wohnungen – eine davon behindertengerecht, die anderen barrierearm – von den ersten Mieterinnen und Mietern bezogen werden.

Ob die im Fundament ihres neuen Zuhauses einbetonierte Zeitkapsel jemals geborgen werden soll, darüber müssen sich die künftigen Bewohner definitiv keine Sorgen machen. 

Grundsteinlegung von oben. Nur kurz ruhen während der Feier zur Grundsteinlegung die Bauarbeiten. Während an der Forststraße bereits die ersten Mauern hochgezogen werden, wird auf dem Baufeld gegenüber noch an der Bodenplatte gearbeitet. Vier Wochen später stehen auch dort die Wände für die Erdgeschosswohnungen (Bild unten).

 

 

 

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