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Flexibel, funktional und feierlich

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Neues Konzept für die Gaststätte im Stadtklubhaus

Nach gründlicher Sanierung und Umbau durch die HWB begann im Oktober 1998 ein neuer Abschnitt im Leben des ehemaligen Klubhauses der LEW-Arbeiter. Heute ist das Stadtklubhaus als gut besuchter Veranstaltungsort, als Heimat der Musikschule und verschiedener künstlerischer Vereine und Gruppen Hennigsdorfs erste Adresse in puncto Kultur. Allein im letzten Jahr kamen rund 15 000 Besucher zu verschiedensten Veranstaltungen ins Haus. Für die HWB brachte der Umzug in die neuen Büroräume an der Edisonstraße eine erhebliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Zum einzigen Sorgenkind entwickelte sich der Gastronomiebereich. Keiner der Pächter vermochte es, die Gaststätte im Stadtklubhaus auf wirtschaftliche Füße zu stellen. Zuletzt blieb die Küche des Restaurants fast ein Jahr lang kalt. Nur zu den Veranstaltungen im Klubhaus kümmerte sich ein Catering-Service um das leibliche Wohl der Gäste. Aus diesem Grund haben HWB und Stadt ein neues Konzept für die Nutzung der Gaststätte entwickelt. Danach wird die Stadt die Räume von der HWB mieten und mit einem Partner bewirtschaften. „In Zukunft wird es keine Tagesgastronomie in unserem Haus mehr geben“, nennt Ronny Heinrich, Leiter des Fachdienstes Kultur- und Eventmarketing der Stadtverwaltung, die wichtigste Neuerung. Im Gegenzug soll der Catering-Service sein Angebot deutlich erweitern. Das Konzept sieht so aus, dass jeder Hennigsdorfer die umgestalteten Gasträume für private Feierlichkeiten oder kleinere Betriebsfeste buchen kann – inklusive einer gastronomischen Rundumversorgung durch den Catering-Service. Es ist angedacht, dass die Miete für die Nutzung der Räume dann in den Leistungen des Catering-Service bereits enthalten ist. „Natürlich ist es auch möglich, nur die Räume ohne die gastronomische Versorgung für Seminare oder Tagungen zu mieten“, umreißt Ronny Heinrich seine Vorstellungen. Die Möglichkeit der Selbstversorgung schließe das neue Bewirtschaftungskonzept aber grundsätzlich aus.

Damit der Gastronomiebereich sich in Zukunft flexibler nutzen lässt, baut die HWB die Räumlichkeiten zur Zeit um. Der große Gastraum wird dabei in drei separate Räume aufgeteilt. Die beiden größeren sind durch eine mobile, aber schalldichte Wand getrennt. Je nach Bedarf und Anzahl der Nutzer lässt sich diese Trennwand einfach herausnehmen oder einsetzen.

Das rustikale Gaststättenmobiliar ist im Zuge der Umbauarbeiten bereits verschwunden. „Die neue Einrichtung wird sich mehr dem Stil des Klubhauses
anpassen“, verspricht Ronny Heinrich, und dabei flexibel, funktional und feierlich sein.

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