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Energiespartechnik im Praxistest

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Zu Testzwecken hat die HWB Anfang des Jahres in Kooperation mit dem Energiedienstleister Techem drei Wohngebäude mit dem von Techem entwickelten Heizungs-Steuerungssystem Ecotech ausgerüstet. Das System steuert und reguliert die Hausanschlussstation (HA) für Fernwärme auf Basis der tatsächlich von den Mietern „abgerufenen“ Wärmemenge. Die Feinjustierung der Heizungsanlage hat den Effekt, dass der Wärmeenergieverbrauch bei konstanter
Raumtemperatur sinkt.

Jetzt liegen erste Zwischenergebnisse der Testphase vor. Danach wurde in den drei Gebäuden in den Monaten März und April 2007 zwischen 5,8 und 11 Prozent weniger Heizenergie als in den Vergleichsmonaten der Jahre 2004 bis 2006 verbraucht. Auf Basis des gegenwärtigen Fernwärmepreises ergibt dies eine monatliche Heizkostenersparnis von 6 bis 9 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche.

„Das Zwischenergebnis liegt im Rahmen der Prognose“, erklärt Olaf Glowatzki, Leiter des technischen Immobilienmanagements der HWB. Um aber sicher sagen zu können, bei welchen Gebäudetypen der Einsatz von Ecotech wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, wird die HWB die Testphase auf eine volle Heizperiode ausdehnen.

Mit der Entscheidung, das Techem-System zu testen, hat die HWB sich aber keineswegs auf einen Anbieter oder ein System festgelegt. „Wir testen auch andere Lösungen, mit denen man möglichst viel Energie einsparen und den Kohlendioxid-Ausstoß reduzieren kann“, sagt Olaf Glowatzki.

Zum Beispiel in der Rigaer Straße 5a. In diesem Aufgang installiert die HWB im Zuge der Aufzugsnachrüstung das Heizungs-Steuerungssystem technoLive der Firma Kieback&Peter. Der Nachbaraufgang, die Rigaer Straße 5, ist bei diesem Test das Vergleichsobjekt. Anhand der Verbrauchsdaten der beiden baugleichen
Aufgänge lässt sich recht unkompliziert überprüfen, wieviel Heizenergie sich mit dem Steuerungssystem technoLive in der Praxis einsparen lässt.

Wie das Techem-System reguliert technoLive die Hausanschlussstation entsprechend der momentan von den Bewohnern des Hauses benötigten Wärmeenergie. In der technischen Umsetzung gibt es allerdings Unterschiede.
Davon merken die Mieter jedoch nichts.

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