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Einkaufen und Wohnen am Anger

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Nieder Neuendorfs neue Mitte – mehr als ein Einkaufszentrum

Mit dem „Markt am Anger“ will die HWB die Einkaufsmöglichkeiten für die Nieder Neuendorfer verbessern und einen Beitrag zur Wiederbelebung des alten Dorfkerns leisten. Neben dem Supermarkt entstehen auf dem Grundstück an der Dorfstraße weitere Büro- und Gewerbeeinheiten und neun Wohnungen. Damit schafft die HWB die Basis, dass die verwaiste Dorfmitte etwas von ihrer ursprünglichen Funktion zurück gewinnen kann und sich zu einem Ort der Begegnung entwickelt.

In seinem architektonischen Grundkonzept greift das HWB-Projekt die vorhandene Baufigur eines Dreiseitenhofes auf. Drei Neubauten und zwei nach historischem Vorbild sanierte Bestandsgebäude gruppieren sich um einen mit gelben Betonsteinen gepflasterten Hof. Dieser öffentliche – mit kleinen Bäumen begrünte – Platz öffnet sich zum alten Dorfanger. Die maximal zweieinhalb geschossigen Neubauten passen sich in Kubatur, Gestalt und Fassade der historischen Bebauung an.

Der Neubau an Stelle der abgebrochenen Scheune und das eigentliche Supermarktgebäude bilden an der Schmalseite des Hofes einen Baukörper. Dabei schiebt sich der Flachbau für den Supermarkt in das Erdgeschoss der neuen Scheune. Eine vorgehängte Fassade aus horizontal umlaufenden Märchenholz-Lammellen unterstreicht die Einheit des Baukörpers zusätzlich.

Im Erdgeschoss der Scheune befinden sich der Eingangsbereich des Supermarktes und zwei zusätzliche Gewerbeeinheiten – voraussichtlich für Fleischer und Bäcker. Darüber, im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss,
sind drei große Maisonette-Wohnungen mit Dachterrasse geplant. Das alte – trotz erheblicher Schäden – sanierungswürdige Stallgebäude parallel zur Bahnhofsstraße wird die HWB entsprechend heutiger Nutzungsanforderungen behutsam modernisieren und umgestalten. Im Erdgeschoss entsteht ein Ladenlokal für einen Drogeriemarkt und im Obergeschoss sind Büroräume vorgesehen.

Von den beiden Wohnhäusern an der Dorfstraße wird die Nummer 48 abgerissen. Dieses Gebäude gehört in seiner derzeitigen Form nicht zur ursprünglichen Hofbebauung und lässt sich daher nicht sinnvoll in die Gesamtplanung integrieren. Zudem ist eine Sanierung des maroden Bestandsgebäudes aufwendiger und teurer als der an dieser Stelle geplante Neubau mit vier Wohnungen und voraussichtlich zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Nach Vorstellung der HWB könnten sich hier ein Arzt und eine Apotheke niederlassen.

Das Nachbarhaus mit der Nummer 50 wird die HWB modernisieren und dabei die historische Straßenfassade erhalten beziehungsweise deren Originalzustand wiederherstellen. Das Erdgeschoss bietet Platz für ein Ladenlokal. Im Ober- und Dachgeschoss sind zwei Wohnungen mit Balkon geplant. Im Hofbereich der Nummer 50 entstehen für die Wohnungsmieter der beiden Häuser Gärten.

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