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Buche, Kiefer, Eiche: Wachsende Einheit

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 25 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung hat Hennigsdorf ein wachsendes Einheitsdenkmal bekommen. Am Nieder Neuendorfer See haben Bürgermeister Andreas Schulz, der Stadtverordnete Thomas Günther und Daniel Stenger, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, eine Buche, eine Kiefer und eine Eiche zur Erinnerung an die Wiedervereinigung gepflanzt.

 

Die Idee für dieses wachsende Denkmal stammt von Werner Erhardt aus Wunsiedel. Im Rahmen eines Bürgerdialoges mit der Bundeskanzlerin hatte Werner Erhardt vorgeschlagen, in allen 11 000 deutschen Kommunen jeweils eine Buche, eine Kiefer und eine Eiche als Wiedervereinigungsdenkmal anzupflanzen – statt nur in Berlin und Leipzig zentrale Gedenkorte zu schaffen. Buche und Kiefer stehen für West und Ost, die Eiche für das wiedervereinigte Deutschland. Das Wachsen der Bäume soll gleichsam das Wachsen und Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes symbolisieren. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat die Idee ihres Mitgliedes aufgegriffen und konnte schon über 200 Kommunen für eine Denkmal-Pflanzaktion gewinnen. Der Standort des Hennigsdorfer Baumdenkmals auf dem ehemaligen Mauerstreifen, der Ost und West unüberwindbar trennte, könnte passender nicht sein.

 

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