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Bericht zur Mieterversammlung der HWB

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Grüner, wohnlicher, besser

• HWB präsentiert erste Ideen für die Neugestaltung des Wohnumfeldes der Hochhäuser
• Concierge-Service startet Anfang April 

Hennigsdorf, 7. März 2013. Im Rahmen einer Mieterversammlung informierte die HWB Mieter des Hochhauses Friedrich-Engels-Straße 2 über ein erstes Konzept für die Um- und Neugestaltung des Wohnumfeldes und stellte ihren neuen Mitarbeiter Thomas Schulz vor. Ab Anfang April wird er den Hausbewohnern als Concierge zur Seite stehen und sich um Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit im Haus kümmern. 

Stadt und HWB gehen Wohnumfeldgestaltung gemeinsam an

„Gemeinsam mit der Stadt sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass wir das Wohnumfeld der drei Hochhäuser großräumig und als eine Einheit betrachten müssen“, umreißt HWB-Mitarbeiter Olaf Glowatzki den zahlreich erschienenen Zuhörern den aktuellen Planungsstand. Stadt und HWB sind sich einig, das Projekt – dabei geht es um eine Fläche von immerhin rund 22.000 Quadratmetern – gemeinsam zu realisieren.  

Die Finanzierung des Projektes ist gesichert. HWB und Stadt haben dafür insgesamt 1,85 Millionen Euro in ihre Haushalte eingestellt. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Das Bauvorhaben erfordert mehr Zeit als ursprünglich kalkuliert und der eigentlich für dieses Jahr geplante zusätzliche Eingang mit Rampe an der Rückfront des Hochhauses Friedrich-Engels-Straße 2 erst 2014 kommen wird. Aufgrund seiner Größe und Komplexität braucht das Projekt einen wesentlich größeren Planungsvorlauf. Viele Schnittstellen müssen bedacht, zahlreiche Genehmigungen eingeholt und verschiedenen Szenarien durchgeplant und kalkuliert werden, um einen möglichst reibungsarmen und kostensicheren Bauablauf gewährleisten zu können.

 

HWB-Prokurist Olaf Glowatzki erläutert interessierten Bewohnern des Hochhauses Friedrich-Engels-Straße 2 den aktuellen Planungsstand für die Wohnumfeldgestaltung.

  Barrierefreie Zugänge

„In seinen groben Umrissen und Zielen steht das Projekt“, erklärt Olaf Glowatzki. Einer der umfangreichsten Punkte betrifft die barrierefreien Zugänge zu den Hochhäusern Stauffenbergstraße 13 und Friedrich-Engels-Straße 2. Das Gelände im Umfeld der Häuser soll so modelliert und angehoben werden, dass an deren Rückfronten barrierefreie Eingänge ohne zusätzliche Rampen entstehen. Da die Hochhäuser schon auf einer kleinen Erhebung stehen, muss dafür eine Menge Erdreich bewegt werden.  Die Verbesserung der Stellplatzsituation für Fahrräder, Rollatoren und der wachsenden Zahl von Elektromobilen ist ein weiterer Punkt der Planung. Bei über 100 Bewohnern pro Haus und kaum adäquaten Abstellmöglichkeiten innerhalb der Hochhäuser sei dies keine leichte Aufgabe, betont Olaf Glowatzki. Zurzeit prüft die HWB, ob sich die Garagen an der Friedrich-Engels-Straße zu Fahrradgaragen umbauen lassen oder ob ein Neubau unterm Strich doch kostengünstiger, funktionaler und sicherer ist.  

Kurze Wege und neue Freizeitflächen

Ein anderes Thema sind die Gehwege und die Wegebeziehungen zu den angrenzenden Wohngebieten. Sie sollen neu geordnet und den tatsächlichen Gegebenheiten und Laufgewohnheiten der Passanten angepasst werden. Dafür sollen Trampelpfade zu ordentlichen Wegen ausgebaut und wenig genutzte Wege rückgebaut werden. Außerdem wollen Stadt und HWB die großen Grün- und Freiflächen in ihrer Funktion als Außenwohnraum aufwerten und für die Anwohner attraktiver machen. So sind beispielsweise Begegnungs- und Ruhezonen für unterschiedliche Altersgruppen, eine Fläche für Beachvolleyball und ein Bouleplatz geplant und auch ein separates Areal für Hundebesitzer und deren Vierbeiner ist angedacht.  „Wir werden unsere Mieter über den Fortgang der Planungen auf dem Laufenden halten und versuchen, deren Anregungen in die Planung mit einfließen zu lassen“, versichert Olaf Glowatzki. 

Stets zu Diensten – Concierge-Service für HWB-Mieter

Die HWB nutzte die Mieterversammlung auch für die Vorstellung von Thomas Schulz, den künftigen Concierge der Friedrich-Engels-Straße 2. Anfang April wird er seinen Dienst im Hochhaus antreten. Bis dahin wird die HWB noch einen Empfangstresen bauen - als „Büro“ für den Concierge und Anlaufstelle für die Mieter. „Sie dürfen den Concierge mit ihren Fragen, Problemen, Wünschen ansprechen“, erklärt HWB-Mitarbeiter Jörg Ramb. In erster Linie soll er sich um die Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit im Haus und um das Gebäude kümmern. Aber auch kleine Dienstleistungen – beispielsweise den Briefkasten leeren, Pakete entgegennehmen oder für Urlauber die Blumen gießen – gehören zu seinen Aufgaben. „Für uns ist das auch ein Lernprozess“, sagt Jörg Ramb. „Wir müssen auch erst einmal sehen, was er schaffen kann, und was die Mieter konkret wünschen und erwarten.“

 

Anfang April tritt Thomas Schulz (links) seinen Dienst als Concierge im Hochhaus der Friedrich-Engels-Straße 2 an.

Wie geht es mit der Modernisierung der Apartments weiter?

Auf Nachfrage einiger Mieter erklärte HWB-Mitarbeiterin Anja Vogel, dass auch in diesem Jahr eine Reihe von Apartments modernisiert werde und dass dies leider auch immer mit einer gewissen Lärm- und Staubbelastung für die übrigen Hausbewohner verbunden sei. Da die HWB prinzipiell nur leer stehende Apartments modernisiert, dauert das ganze natürlich etwas länger, als würde das Haus am Stück modernisiert werden. „Wir haben uns aber aus sozialen Gründen für diese Varianten entschieden“, begründet Olaf Glowatzki das Vorgehen. Niemand muss wegen einer Modernisierung und der damit verbundenen höheren Miete aus- oder umziehen. Wer sich ein modernisiertes Apartment nicht leisten kann oder will, für den ändere sich nichts, versichert Olaf Glowatzki auf Nachfrage.  

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