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Aufzüge im Blickpunkt.

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Anfang Juli informierten sich Vertreter verschiedener Behindertenverbände und -gremien, Landtagsabgeordnete, Vertreter des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung, der Investitionsbank des Landes Brandenburg und der Brandenburgischen Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH in Hennigsdorf über die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung des 2006 aufgelegten Förderprogramms zur Aufzugsnachrüstung (AufzugsR). Die Hennigsdorfer Wohnungsgenossenschaft (WGH) und die HWB waren als Nutzer des Förderprogramms Gastgeber des Workshops. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die von Behindertenverbänden aufgeworfene Frage, warum nicht bei allen bisher geförderten Objekten barrierefreie Zugänge zu den Wohnungen geschaffen wurden.

Die Wohnungsunternehmen und Planer begründeten dies mit technischen und wirtschaftlichen Grenzen der Machbarkeit, die bestimmte Gebäudetypen bei der Planung barrierefreier Lösungen setzen. Deshalb aber gänzlich auf eine Aufzugsnachrüstung zu verzichten, ist vor dem Hintergrund der demografischen
Entwicklung und dem Ziel, den immer älter werdenden Mietern adäquaten Wohnraum anbieten zu können, keine Alternative. Die Wohnungsunternehmen
sind überzeugt, dass auch barrierearme Lösungen mit Aufzugshaltepunkten auf halber Treppe die Attraktivität der Wohnungen steigern und deren Nutzbarkeit – vor allem für ältere Mieter – langfristig sichern.

Die Vertreter des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung betonten, dass die Schaffung barrierefreier Aufzugslösungen aber weiterhin Priorität genieße und nur im Ausnahmefall barrierearme Lösungen gefördert werden.

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