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Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Müllschleuse

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Was mache ich mit meinem 5-Liter- oder 20-Liter-Beutel bei einer Einwurfklappe für 10 Liter?
Die Erfahrungen von anderen Standorten zeigen, dass die Mehrzahl der Haushalte 10-Liter-Müllbeutel benutzen. Deshalb haben AWU und HWB sich entschlossen, Einfüllklappen mit einem Volumen von zehn Litern einzusetzen. Sollten sich die Einwurfklappen in der Testphase als zu klein oder zu groß erweisen, können sie ausgetauscht werden.

Jeder Einwurf zählt und wird auf dem persönlichen „Müllkonto“ des Mieters verbucht. Daher empfiehlt es sich, das Volumen der Klappe immer voll auszulasten. Also entweder auf 10-Liter-Müllbeutel umzusteigen oder größere Beutel bis zur 10-Liter-Marke zu befüllen. Das Müllvolumen lässt sich reduzieren, indem man sperrige Gegenstände zerlegt oder zerdrückt.

Wie entsorge ich größere Mengen Müll zum Beispiel die abgerissenen Tapeten nach einer Wohnungsrenovierung – oder sperrige Gegenstände?
In solchen Fällen stimmen Sie sich bitte mit dem Müllsortierer, Herrn Jeschke, ab. Er betreut die Schleusen täglich nach einem sich einspielenden Rhythmus. Der Hauswart kann auch weiter helfen.

Wie entsorge ich das Laub, das bei der Vorgartenreinigung anfällt, und den Kehricht der Hausreinigung?
Sellen Sie den Abfall einfach neben der Schleuse ab. Der Müllsortierer oder der Hauswart entsorgen ihn. Die Kosten werden bei der Abrechnung dann auf alle Haushalte umgelegt.

Wie entsorge ich Speisereste?
Speisereste gehören in den Restmüll.

Gibt es eine Grundgebühr? Wie teuer ist ein Einwurf?
Die Kosten für die Müllbeseitigung setzen sich aus einer Grund- und einer Mengengebühr zusammen. Die Höhe ist durch die Abfallgebührensatzung des Landkreises geregelt.

Die Grundgebühr richtet sich nach der Anzahl der in einem Wohnblock gemeldeten Personen. Zurzeit beträgt sie 15,57 Euro pro Person und Jahr. Da die HWB aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht feststellen kann, wie viele Personen in einem Haushalt leben, wird diese Grundgebühr an Hand der Wohnfläche auf alle Haushalte umgelegt.

Die Mengengebühr richtet sich nach dem Volumen der genutzten Tonnen. Die einmalige Leerung eines 1100-Liter-Containers kostet gegenwärtig 32,06 Euro. Mit der Einführung der Zwickauer Müllschleuse wird der von jedem Haushalt eingeworfene Müll gemessen. Ab 1. Januar 2004 zahlen die Mieter nur noch den
Müllanteil, den sie tatsächlich in den Container eingeworfen haben. Müll, der keinem Haushalt zugeordnet werden kann, weil er illegal neben den Containern abgestellt oder in einem Container für Pappe und Papier oder einer gelben Tonne entsorgt wurde, muss wie bisher pauschal auf alle Haushalte umgelegt werden. Daher macht es auch keinen Sinn, einen festen Preis pro Einwurf zu definieren.

Neben den per Satzung festgelegten Gebühren entstehen weitere Kosten für die Miete der Müllbehälter, Handlingkosten und mögliche Transportkosten für zusätzliche Wege. Für die Nutzung der Schleusen zahlen alle „angeschlossenen“ Mieter einen monatlichen Festpreis je Wohnung.

Was ist, wenn ein Mieter keinen Müll in die Schleuse einwirft?
In dem Fall zahlt der Mieter nur die verbrauchsunabhängigen Kosten. Das sind die Grundgebühr, der pauschal auf alle Haushalte umgelegte Anteil der Mengengebühr, die anteiligen Kosten der Containermiete und Handlingkosten
und der Festpreis für die Müllschleuse.

Mieter, die über längere Zeit die Müllschleuse nicht nutzen, müssen sich allerdings fragen lassen, wie und wo sie ihren Müll entsorgen.

Wann wird abgerechnet?
Die Testphase läuft vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2003. Die verbrauchsabhängige Erfassung erfolgt ab dem 1. Januar 2004. Die erste Abrechnung nach dem neuen System erfolgt mit der Betriebskostenrechnung für 2004 im Jahr 2005.

Was passiert mit illegal neben den Containern abgestelltem Müll? Was geschieht
mit Müll, der in die Papier- oder in die gelben Container geworfen wurde?

Sämtliche Müllplätze und Container werden täglich von einem Müllsortierer kontrolliert. Neben den Containern abgelagerter Restmüll beziehungsweise in Papier- oder Wertstofftonnen entsorgter Restmüll wird von dem Müllsortierer aussortiert und ordnungsgemäß entsorgt. Stark verunreinigte Wertstoffbehälter entsorgt die AWU kostenpflichtig wie Hausmüll. Wenn sich der Verursacher nicht
ermitteln lässt, werden die Kosten dafür auf alle Mietparteien umgelegt.

Wieso werden für einige Mieter die Wege länger? Kann man nicht mehr Schleusen aufstellen?
Durch den Betrieb und die Wartung der Müllschleusen entstehen zunächst zusätzlich Kosten. Damit diese Kosten die Einsparpotenziale bei der Mengengebühr nicht „aufzehren“, ist es notwendig, dass mindestens 60 Haushalte eine Müllschleuse nutzen. Je höher die Nutzerzahl, umso geringer
fällt der Kostenanteil pro Haushalt für die Schleuse aus. Um die Wirtschaftlichkeit
aller Müllschleusen-Standorte zu gewährleisten, war es notwendig, einige Müllplätze zusammen zu legen. Dadurch werden für einige Mieter die Wege etwas länger. Die Möglichkeit zur deutlichen Kostenreduzierung sollte aber Entschädigung für den etwas längeren Weg sein.

An wen wende ich mich, wenn meine Transponder-Karte nicht funktioniert? Was mache ich, wenn ich meine Transponder-Karte verloren habe?
Melden Sie das Problem so schnell wie möglich ihrem zuständigen Hauswart oder Verwalter. Die helfen Ihnen umgehend weiter.

Warum wurden in den Hochhäusern und der Rigaer Straße 30/30a die Müllschächte geschlossen?
Auf Grund von Brandschutzvorschriften, § 39 der Brandenburgischen Bauordnung
vom 26. Juni 2003, sind Abfallschächte nicht mehr zulässig.

Reichen die Gelben Container aus? Wird der „Gelbe Sack“ abgeschafft?
Die Anzahl der gelben Container wurde an Schleusenstandorten erhöht oder sie werden in kürzeren Abständen entleert. Die Entsorgung von Wertstoffen über den „Gelben Sack“ entfällt somit an den Schleusenstandplätzen.

Warum werden keine Glasbehälter neben die Schleusen gestellt?
Glasbehälter werden im Auftrag der Duales System Deutschland AG und nach deren Bedingungen aufgestellt. Danach sollen je Sammelstelle etwa 500 Einwohner erfasst werden. Das ist an Schleusenstellplätzen nicht zu realisieren.
Den für Sie am nächsten gelegenen Glasbehälter können Sie bei der AWU oder der HWB erfragen.

Gibt es Probeabrechnungen nach der Testphase?
Natürlich wird die Testphase durch die AWU genauestens analysiert und gemeinsam mit der HWB ausgewertet. Die Mieter werden in geeigneter Form
weiter informiert.

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